5. Regatta „Rudern gegen Krebs“
Lachen und Weinen, Begeisterung und Enttäuschung, das ganze Spektrum von Emotionen gab es am 5. September am Baldeneysee, wobei am Ende Spaß und Freude überwogen. Zum fünften Mal veranstaltete die Ruderriege die Regatta „Rudern gegen Krebs“ in Zusammenarbeit mit dem Westdeutschen Tumorzentrum. Hier treten keine erfahrenen Leistungssportler an, sondern Ruder-Neulinge, die nach vier Trainingseinheiten ins Rennen gehen. Natürlich lernt niemand so schnell perfektes Rudern, aber das Niveau war schon richtig gut und zeigte auch, mit welch großem Einsatz die Trainerinnen und Trainer ihre Teams vorbereitet hatten. Pünktlich um 10 Uhr ging das erste Rennen auf die Strecke. Nach Wolkenbrüchen und Sturm am Tag zuvor, zeigte sich das Wetter von seiner guten Seite. Der Wind blies zwar wie am Baldeneysee üblich kräftig von Südwesten, was den Start nicht ganz einfach machte, aber es herrschten für alle faire Bedingungen.
Das Reglement sah vor, dass nach den Vorläufen die zwei Erstplatzierten in die Gruppe der Könner und die Dritt- und Viertplatzierten in die Gruppe der Einsteiger sortiert wurden. Für beide Gruppen ging es mit Viertelfinals, Halbfinals und schließlich den Finals weiter. So musste jedes Team mindestens zweimal, maximal viermal aufs Wasser gehen. Alle Teams leisteten Großartiges. Die Platzierungen lassen sich in den Anlagen zu diesem Bericht nachlesen. Neben den regulären Rennen gab es Rennen für die Onko-Kids und für Patienten. Auch die Vereinsvorstände mussten ran, wobei das ETUF-Team auf einen ehrenwerten vierten Platz ruderte.
Was diese Regatta auszeichnet, ist nicht nur das sportliche Ergebnis, sondern der Einsatz der vielen Helfer und Vereinsmitglieder, die daraus einen wunderschönen Tag für Teilnehmer und Zuschauer gemacht haben. Schon im Vorfeld waren zwanzig Trainerinnen und Trainer aus der Ruderriege im Einsatz, die teils mehrere Mannschaften betreut haben. Darunter waren auch sechs, die erst seit zwei oder drei Jahren im Verein sind. Am Tag selbst waren bis zu achtzig Helfer im Einsatz, die sich um das Gelände kümmerten, die Essens- und Getränkestände besetzten und die Regatta abwickelten. Alles lief wie am Schnürchen. Dem bestens eingespielten Team gilt ein großes Dankeschön.
Der Erlös der Regatta geht wie in den Vorjahren an die Stiftung „Leben mit Krebs“. Aber auch die Ruderriege profitiert. Wie in den Jahren zuvor wird allen Teilnehmern ein Ruderkurs angeboten. Dafür haben vierzig Leute Interesse angemeldet. So wird die Regatta auch dieses Jahr ein hervorragendes Instrument für die Werbung neuer Mitglieder.