Vierer-Clubmeisterschaften: Eng wie nie
Bei den Vierer-Clubmeisterschaften teilen sich zwei Spieler eine Scorekarte, einen Titel und im Idealfall auch die Nerven. Gespielt wurden am Sonntag drei Runden über je neun Loch, jede in einer anderen Spielform: erst Vierball, dann Vierer mit Auswahldrive und zum Abschluss der klassische Vierer, die Königsdisziplin des Teamgolfs. 20 Teams gingen an den Start, um die Nachfolge der Vorjahresmeister Niclas Janus und Basti Brandau zu regeln.
Der Hochsommer meinte es ernst mit uns: Es war heiß, und das schon seit Tagen. Dem Platz war davon erstaunlich wenig anzumerken. Er präsentierte sich trotz der trockenen Wochen in Topzustand, die Grüns liefen wie gebügelt. Und das sah man an den Ergebnissen: Es wurde ausgesprochen gut gespielt.
Vor allem aber wurde es eng. So eng wie noch nie lag das Feld beisammen: Der Cut nach zwei Runden fiel bei +6, ein bemerkenswert niedriger Wert, der für die Qualität im Feld spricht. Die besten acht Teams zogen in die Finalrunde ein. Weil dort nicht alle im selben Flight spielen können, wusste bis zum Schluss niemand so genau, wie er im Vergleich zur Konkurrenz lag, auch an der Spitze nicht.
Am Ende war es dann doch deutlich: Jan Ochsenfarth und Raphael Rubin spielten mit 104 Schlägen drei Schläge Vorsprung heraus und sind die neuen Vierer-Clubmeister. Herzlichen Glückwunsch! Dahinter blieb es spannend bis in die letzten Löcher: Niklas Voß und Constantin Steiger sicherten sich Platz zwei im Stechen gegen Stefan Adam und Helmut Zemke (beide Teams 107). Die Titelverteidiger Niclas Janus und Basti Brandau kamen mit 108 Schlägen auf Rang vier. In der Nettowertung hatten Stefan Adam und Helmut Zemke mit 92 Schlägen die Nase vorn, vor Lisa Preylowski und Dr. Lucie Büning (95).
Wie immer war das Turnier auch neben dem Platz ein Fest, und die große Teilnahme freut uns besonders. Der nächste Höhepunkt wartet schon: Bald stehen die Einzel-Clubmeisterschaften an.
🏆 Brutto · Endstand nach drei Runden
| Platz | Team | R1 | R2 | R3 | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| 🥇 | Jan Ochsenfarth / Raphael Rubin | 32 | 36 | 36 | 104 |
| 🥈 | Niklas Voß / Constantin Steiger | 36 | 34 | 37 | 107 |
| 🥉 | Stefan Adam / Helmut Zemke | 35 | 34 | 38 | 107 |
| 4 | Niclas Janus / Bastian Brandau | 32 | 36 | 40 | 108 |
| 5 | Lisa Preylowski / Dr. Lucie Büning | 31 | 41 | 40 | 112 |
| 6 | Stephan Wiedeking / Christoph Lenkeit | 31 | 36 | 45 | 112 |
| 7 | Tim Bobzin / Bernd Brandau | 34 | 35 | 44 | 113 |
| 8 | Luc Haakon Loyen / Julian Henze | 37 | 35 | 43 | 115 |
R1 Vierball · R2 Vierer mit Auswahldrive · R3 Klassischer Vierer. 20 Teams am Start; nach zwei Runden qualifizierten sich die besten acht für die Finalrunde (Cut bei +6). Platz zwei ging im Stechen (letzte Löcher) an Voß/Steiger.
📊 Netto · Endstand nach drei Runden
| Platz | Team | R1 | R2 | R3 | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| 🥇 | Stefan Adam / Helmut Zemke | 31 | 29 | 32 | 92 |
| 🥈 | Lisa Preylowski / Dr. Lucie Büning | 26 | 35 | 34 | 95 |
| 🥉 | Niklas Voß / Constantin Steiger | 33 | 31 | 33 | 97 |
| 4 | Luc Haakon Loyen / Julian Henze | 31 | 30 | 37 | 98 |
| 5 | Jan Ochsenfarth / Raphael Rubin | 30 | 35 | 34 | 99 |
| 6 | Stephan Wiedeking / Christoph Lenkeit | 28 | 32 | 40 | 100 |
| 7 | Niclas Janus / Bastian Brandau | 30 | 34 | 37 | 101 |
| 8 | Tim Bobzin / Bernd Brandau | 31 | 33 | 41 | 105 |
Die Nettowertung gewinnen Stefan Adam und Helmut Zemke mit 92 Schlägen.