Trauer um Berthold Beitz

Seit gestern Nachmittag hängt die Fahne der ETUF auf Halbmast. Der ganze ETUF, auch die Tennisriege, trauert um Berthold Beitz.

Berthold Beitz hatte eine ganz spezielle Bindung zum weißen Sport: 1938 hatte er, damals in Hamburg arbeitend, sein spätere Ehefrau Else kennengelernt - beim Tennis! Vielleicht war das der Grund, warum er unserem Sport und unserer Riege immer sehr verbunden war. Obwohl er kein aktiver Tennisspieler im ETUF war, war er doch einer unserer ganz großen Förderer. Bei jeder größeren Investition in den vergangenen Jahrzehnten, allen voran beim Bau der Tennishallen, hat Berthold Beitz seine enge Verbundenheit zu unserem Verein und zu unserer Riege dokumentiert. Auch im Verhältnis zum ETUF und der Tennisriege fühlte er sich fest verankert in der Tradition des Mäzenatentums von Alfried Krupp von Bohlen und Halbach und seinen Vorfahren, denen der ETUF seine Existenz, das wunderbare Gelände und vieles mehr zu verdanken hat. Ab 1953, als er zu Krupp nach Essen kam, war er häufig Gast und Zuschauer auf der Tennisanlage, so inkognito wie das bei ihm möglich war. Eine besondere Wertschätzung verband ihn mit Helga Masthoff und vor allem mit dem legendären Rudi Drust, der ihn trainierte und auf viele Reisen begleitete.

Die ETUF Tennisriege wird Berthold Beitz in großer Dankbarkeit ein ehrendes Andenken bewahren.


Im Namen des Vorstandes: Andreas Huber, 1. Vorsitzender