Die Hoffnung stirbt zuletzt

Es liest sich deutlich, doch es war eng gegen den Solinger TC 02. Die erste Runde bot an #2 direkt einen intensiven Schlagabtausch, mit langen Ralleys herausgespielter Punkte und auf beiden Seiten verschwindend geringe unerzwungene Fehler. Katharina Holert konnte die Partie mit einer guten Quote bei den Netzangriffen mit 64 75 für uns entscheiden. In der Zwischenzeit hatte sich eine unglückliche Gina Dittmann im verletzungsbedingten Trainingsrückstand an #4 geschlagen geben müssen. Emma Stauber begann nervös - der 1. Satz gestaltete sich trotz ihrer größeren spielerischen Möglichkeiten eng aber erfolgreich. Im 2. Satz zog sie dann davon und glich zum 1:1 aus. Isabelle Haverlag an #3 musste sich glatt geschlagen geben, während Jule Schulte an #5 ohne Satzverlust punktete. Sabine van der Saar an #1 entschied den ersten Satz deutlich für sich, bevor ihr die inzwischen wieder auf 35 Grad gestiegenen Temperaturen sichtlich zu schaffen machten. Der Matchtiebreak mit lauter Unterstützung für beide Spielerinnen und manchem gut vorbereiteter Netzangriff von Sabine van der Saar brachten die Entscheidung zum 4:2 für uns nach den Einzeln. In den Doppeln kämpfte sich Gina Ditmann angeschlagen an der Seite von Jule Schulte nach verlorenem ersten Satz in den Matchtiebreak. Beim Stand von 7:7 blieben die beiden stabil und siegten mit 10:8. Zuvor hatte das variantenreiche Doppelspiel von Haverlag und van der Sar mit stop-lob-volley-volley:stop sowie einer guten Quote erster Aufschläge den ersehnten 5. Punkt geholt. Stauber/Holert musste sich in einem ebenfalls ganz engen Duell im Matchtiebreak geschlagen geben. Die Hoffnung bleibt bestehen nach diesem 6:3. Am nächsten Sonntag auswärts in Köln muss noch einmal gepunktet werden, damit das Wunder Klassenerhalt noch irgendwie geschehen kann. Zu den Ergebnissen geht es hier.