News 2026
Saisonauftakt Deutsche Segel-Bundesliga – ETUF startet mit Platz 7
Der erste Spieltag der Deutschen Segel-Bundesliga führte das ETUF-Bundesliga-Team an den Starnberger See – und bot ein Wochenende mit sehr unterschiedlichen Bedingungen. Am Ende steht ein solider 7. Platz, punktgleich mit Rang 5 und 6 – ein insgesamt ordentlicher Auftakt mit Luft nach oben.
Für den ETUF gingen Stefan Meier, Leonard von Holtum, Tienes Englert und Konstantin von Holtum an den Start.
Freitag – langer Auftakt bis in den Abend
Der erste Regattatag wurde intensiv genutzt: Bei segelbaren Bedingungen konnten zahlreiche Rennen bis in den Sonnenuntergang hinein gefahren werden – auch mit Blick auf die prognostizierte Flaute am Folgetag.
Das Team zeigte phasenweise starke Leistungen, musste sich in einzelnen Rennen aber auch mit wechselhaften Ergebnissen auseinandersetzen.
Samstag – Flaute & Alternativprogramm
Wie erwartet blieb der Wind am zweiten Tag vollständig aus. Es konnten keine Wettfahrten gesegelt werden, stattdessen sorgte ein abwechslungsreiches Alternativprogramm an Land für gute Stimmung: Tischtennis- und Kicker-Matches unter den Vereinen und der MRSV zögerte nicht, seinen Ruder-Achter für die Teams als Alternative zum Segeln an den Start zu bringen – sicherlich ein Highlight eines Flauten-Tages.
Sonntag – intensive Bedingungen zum Abschluss
Am finalen Tag ging es noch einmal zur Sache: Regen, Hagel und Gewitter sorgten für anspruchsvolle Bedingungen und schnelle Rennen. Trotz der schwierigen Verhältnisse konnten noch drei wichtige Flights gesegelt werden, aus denen das Team zwei Rennsiege mitnehmen konnte.
Mit Platz 7 gelingt dem ETUF ein solider Saisonstart, auch wenn in einzelnen Rennen noch mehr möglich gewesen wäre.
Der Blick richtet sich bereits nach vorn:
Der 2. Spieltag findet in zwei Wochen erneut am Starnberger See statt.
Ein großer Dank gilt den ausrichtenden Vereinen MRSV und DTYC für die gelungene Organisation sowie unserem Partner AquaEquip für die Unterstützung.
6. Lupo Cup 2026– erfolgreiche Tage für den ETUF am Gardasee
Vom 08. bis 11. April 2026 waren wir beim 6. Lupo Cup im Circolo Vela Torbole am Gardasee am Start. Mit 109 Teams aus acht Nationen war das Feld extrem stark besetzt – für uns gleichzeitig eine wichtige Standortbestimmung, da die Regatta die
zweite von drei Qualifikationsregatten der deutschen Teams für die WM und JEM 2026 war.
Die Bedingungen hätten kaum besser sein können: viel Sonne, warme Temperaturen und an den ersten Tagen eine stabile „Ora“, die für faire und konstante Rennen gesorgt hat. Am dritten Tag wurde der Wind etwas leichter, blieb aber segelbar. Am letzten Tag mussten wir zunächst an Land warten, konnten dann aber noch eine letzte Wettfahrt bei einsetzender Ora segeln.
Clara Sigge berichtet:
„Für Finn und mich lief die Regatta insgesamt richtig gut. Wir konnten über die zehn Wettfahrten konstant vorne mitsegeln und uns am Ende den 3. Platz sichern. Geradebei so einem internationalen Feld fühlt sich ein Podiumsplatz natürlich besonders gut an. Die Bedingungen am Gardasee lagen uns, und wir konnten vieles von dem umsetzen, was wir im Training erarbeitet haben.“
Gardasee 2026
ETUF am Gardasee: Drei Trainingsgruppen, ein Ziel – Fortschritt auf allen Ebenen
Mit einem breit aufgestellten Aufgebot aus Opti-Kindern, 420er-Crews und J/70-Bundesligateams hat der ETUF in den Osterferien zum 15. Mal sein traditionelles Trainingslager am Gardasee absolviert. Eine Woche lang nutzten die Seglerinnen und Segler vom ETUF und anderen Clubs die verlässlichen Winde um sich intensiv auf die bevorstehende Saison bzw. das Lake Garda Meeting der Optis und den Lupo Cup der 420er vorzubereiten. Gemeinsam mit dem SVNRW und als Landesstützpunkt wurden mehrere Traingsgruppen organisiert.
Opti-Nachwuchs: Drei Leistungsstufen, ein gemeinsamer Schub nach vorn
420er-Teams: Technik, Timing und Teamarbeit
Für die 420er-Crews war der Gardasee erneut ein ideales Revier für anspruchsvolles Zweihandsegeln.
J/70-Bundesligateams: Feinschliff für die Saison
Die Bundesliga-Mannschaften reisten mit klarer Mission an den Gardasee: den letzten Schliff für die anstehende Saison holen.
Die Teams nutzten die konstanten Bedingungen, um Abläufe zu standardisieren und die Kommunikation an Bord zu schärfen. .
Mehr als Training: Ein Club wächst zusammen. Auch dafür fahren wir zum Gardasee!
Trotz der unterschiedlichen Leistungsniveaus und Bootsklassen gab es zahlreiche Berührungspunkte zwischen den Gruppen. Allgemeiner Treffpunkt war in diesem Jahr einmal wieder das große Zelt, das für Trainingsbesprechungen und Grillabende genutzt wurde
Fazit
Das Trainingslager am Gardasee war für alle Beteiligten ein voller Erfolg.
Der Nachwuchs machte deutliche technische Fortschritte.
Die 420er-Crews verbesserten ihr Zusammenspiel und ihre Regattatechnik.
Die J/70-Teams legten eine stabile Grundlage für die Bundesliga-Saison.
Der Gardasee bestätigte einmal mehr seinen Ruf als eines der besten Trainingsreviere Europas – und wir kehren mit Teamgeist und klaren sportlichen Ambitionen zurück an den Baldeneysee.
Zum Abschlußpizzaessen trafen wir uns wie in jedem Jahr mit diesmal 45 Segelerinnen und Seglern in der Pizzeria "Meeting"
.Zum Lupo Cup und dem Lake Garda Meeting schau in die separaten Berichte
Luzia Ender siegt im ILCA beim SailingBoom
Am vergangenen Wochenende fand am Biggesee die jährliche SailingBoom- Regatta statt – ein sportliches Highlight, das Seglerinnen und Segler aus ganz Deutschland in das Sauerland lockt. Gastgeber war der Yachtclub Lister.
Leider waren die Verhältnisse von Schwachwind geprägt, so dass lediglich eine Wettfahrt bei den ILCAs und 2 bei den Opti A gewertet werden konnten.
Im ILCA 4 zeigte Luzia Ender eine beeindruckende Leistung und sicherte sich in ihrer ersten großen Regatta im ILCA 4 direkt den Sieg.
Bei den Opti A konnte sich Hendrik Müller einen hervorragenden 6. Platz bei 84 Teilnehmern sichern. Gefolgt auf Platz 19 von Henriette Pfeiffer. Mit guten Platzierungen im Mittelfeld konnten sich auch Frederik Koska und Rosa Bargatzki in dem Starken Feld behaupten
Wir gratulieren.
VolksbankCup 2026
Am 7. und 8. März 2026 sind mein Zwillingsbruder Frederik und ich zu unserer ersten
Segelregatta nach Krefeld zum Elfrather See gefahren. Wir segeln für den ETUF
Segelverein. Für uns war alles super aufregend!
Die Regatta wurde vom Segelsportklub Uerdingen e.V. organisiert. Vielen Dank dafür!
Wir sind sehr früh angekommen. Es war spannend zu sehen, wie alle Kinder ihre Boote
aufgebaut haben. Viele haben sich gegenseitig geholfen und alle waren sehr freundlich.
Insgesamt waren über 54 Boote bei der Regatta dabei. So viele Segelboote auf einmal
habe ich noch nie gesehen!
Am ersten Tag mussten wir ziemlich lange warten, bis die Regatta starten konnte, weil
zuerst gar kein Wind war. Als die Wettfahrten endlich begonnen haben, war der Wind nicht
sehr stark. Das war für mich eigentlich perfekt, weil ich mich beim Segeln sehr wohl
gefühlt habe. Ich bin in Opti-B-gesegelt und habe mein Bestes gegeben. Nach dem ersten
Tag war ich sehr zufrieden und habe mich schon auf die Rennen am Sonntag gefreut.
Am schönsten fand ich, dass so viele Kinder dabei waren, die alle Segeln genauso mögen
wie ich. Die Atmosphäre war richtig toll und alles war sehr spannend.
Leider war am Sonntag wieder kein Wind und deshalb konnte niemand von uns segeln.
Trotzdem gab es am Ende eine schöne Siegerehrung.
Ich war sehr stolz und auch ein bisschen überrascht, als ich gehört habe, dass ich den 3.
Platz in der Opti-B-Klasse gemacht habe! Als Pokal habe ich einen kleinen OPTIMUSMöwe-Pokal bekommen, den ich richtig cool finde.
Diese zwei Tage waren für mich einfach richtig toll. Es war meine allererste Regatta und
ich war super aufgeregt. Überall waren Boote, Segler und eine ganz besondere Stimmung
auf dem Wasser. Das werde ich bestimmt nie vergessen.
Am Ende haben alle Kinder sogar noch einen kleinen Preis vom Aqua Marin Segelsport
Geschäft bekommen. Darüber habe ich mich richtig gefreut. Für mich waren diese zwei
Tage ein echtes Abenteuer und ich hoffe, dass ich noch ganz viele Regatten segeln kann.
Und eins weiß ich jetzt schon:
Ich kann die nächste Regatta kaum erwarten
Regattaauftakt am Baldeneysee
Zum Saisonstart am 07. und 08. März 2026 begrüßte der ETUF bei frühlingshaftem Wetter rund 74 Seglerinnen und Segler aus ganz Deutschland am Baldeneysee. Trotz perfekter Kulisse machte der Wind den Teilnehmenden einen Strich durch die Rechnung – nur eine einzige Wettfahrt konnte am Samstag durchgeführt werden.
Sportliche Ergebnisse
In den drei teilnehmenden Klassen konnten folgende Sieger ermittelt werden:
470er:
Markus Meilchen / Bernd Schälte (SV Biblis)
420er :
Marie Conrad / Malin Junghans (Segelclub Inheiden)
Vaurien:
Martin Lakshmanan / Ann-Kristin Sturm (Segel-Club Ville)
Auch wenn nur eine Wettfahrt zustande kam, zeigten die ETUF‑Talente besonders in der 420er‑Klasse eine starke Präsenz.
Ein gelungenes Wochenende – dank vieler Helfer
Workshop Mentaltraining im Segelsport
Kein geringerer als Lukas Hesse, Datenanalyst beim German Sail GP Team, war heute bei der Segelriege zu Gast, um mit unseren Regattaseglern aus der Opti- und 420er Gruppe über die mentalen Herausforderungen beim Regattasegeln zu reden. Damit auch weiter entfernt wohnende Segler teilnehmen konnten, fand die Veranstaltung hybrid statt. Lukas hatte viele Tipps für unsere Jugend parat und stieß so manchen Gedanken für den nächsten Wettkampf an. Es war ein sehr gewinnbringender Abend!
An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an Lukas!
Winterserie J 22
Zum zweiten Mal fand in diesem Winter die J/22‑Regattaserie im ETUF statt. Dank der Initiative und Organisation von Lasse Paland gingen in dieser Saison elf Crews an den Start.
Von November bis März zeigte sich das Wetter von seiner ganzen Bandbreite: mal wenig, mal reichlich Wind, mal kalt, mal richtig eisig. Ein Regattatag fiel sogar dem zugefrorenen See zum Opfer.
Der Abschluss im März war dafür ein echtes Highlight: Sonne satt, perfekte Windrichtung und genau die richtige Stärke. Besser geht’s nicht. Wir freuen uns schon jetzt darauf, euch im nächsten Jahr wieder begrüßen zu dürfen.
Und wer weiß – vielleicht gibt es dann sogar einen Ranglistenfaktor der KV.
Erfolgreicher Ausflug unserer Jugend zur Boot 2026
Gleich am ersten Tag der BOOT 2026 machten sich unsere 27 Opti- und 420er Segler auf, um die Messe in Düsseldorf zu besuchen. Neben Kanufahren, einem Wettbewerb zum Aufbau des Optis und klettern im Hochseilgarten gab es auch so manch anderes zu entdecken und zu basteln. Wir lernten auch viel rund um das Thema Meeres- und Hochwasserschutz und am Stand von Sharkvoice wurde unseren Jüngsten so einiges über diese intelligenten Meeresbewohner erzählt und auch einiges an Ängsten genommen.