Jugend-Segeln am Grevelinger Meer.

Jugend-Segeln am Grevelinger Meer

Dienstag, 24.5.05: Start frei für die diesjährige Segelfreizeit der Jugend-Segelriege.

Wie jedes Jahr trafen sich auch dieses Jahr wieder viele Freiwillige, um 12 Optimisten, 3 Motorboote, 4 420er und 1 Hobby-Cat auf diverse Anhänger zu verladen. Der Wetterbericht war viel versprechend, die Vorfreude groß.

Mittwoch, 25.5.05: Nach einem langen Schulvormittag reihten sich 12 Kinder und 8 Jugendliche mit ihren Trainern und Eltern in den Ferienstau ein, Richtung Niederlande. Nach unterschiedlichen Anfahrzeiten fanden wir uns in einer fantastischen Anlage, direkt am Wasser gelegen wieder. Schon auf den ersten Blick wurde klar, dass dieses Haus für unsere Zwecke idealer nicht seien könnte. Das Zeil-&Surfcentrum in Brouwersdam liegt auf einer kleinen Halbinsel auf dem Deich zwischen der Nordsee und dem Grevelinger Meer. Kurze Wege und stetiger Wind waren damit garantiert.

Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, trafen wir uns zunächst zum Abendessen im Restaurant. Der weitere Abend wurde dann dazu genutzt, die Motorboote gründlich einzufahren und die Segelboote aufzubauen.

Donnerstag, 26.5.05: Der erste Segeltag begann mit idealen Trainingsbedingungen bei Sonnenschein und Windstärke 4. Die Optis wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Meike fuhr mit den Anfängern raus. Markus mit den Fortgeschrittenen. Die 420er trainierten mit Martin.

Für die Eltern gab es 3 Centaur, die gerne zum Segeln genutzt wurden.

Einen schönen Abschluss fand dieser Tag beim Sonnenuntergangssegeln mit Eltern und Kindern.

Freitag, 27.5.05: Was für ein Wetter: 30° und Windstärke 3. Die 420er übten das Segeln mit Spinnaker und auch die Optis konnten für den idealen Ragattastart trainieren.

Einige Eltern entdeckten das Laser-Pico-Segeln und verbrachten den restlichen Tag mit Wende, Halse, Kentertraining.

Wer bis zum Abend keinen Sonnenbrand hatte, konnte dann beim Barbecue nachbräunen.Dem 80sten Geburtstag der Tante sei zu Danken, dass dazu zumindest gekühlter Wein gereicht werden konnte.

Samstag, 28.5.05: Windstärke 7-8 und 1 Meter Wellen. Die meisten Kinder blieben an diesem Tag an Land und auch am Steg herrschte strenge Schwimmwestenpflicht.

Wer es doch auf den See wagte, konnte sich und das Material an seine Grenzen bringen. Den 420ern zerriss eine Fock, dem Zentaur das Groß. Der Laser wurde im Dauerkentern getestet und Heinz und Frank übten mit dem Hobby-Cat den Salto vorwärts. Nur Gerrit und Max zeigten den Erwachsenen souverän, dass ein Opti auch bei Ein-Meter-Wellen über Wasser bleibt.

Den Nachmittag verbrachten wir dann mit Ausruhen, Spazierengehen und Vom-Sturm-weggewehte-Sachen-aus-dem-Wasser-holen.

Für den Abend hielt Norbert eine kleine Attraktion bereit: Den Ritt im Ring hinter dem Motorboot. Klar, dass hier die Kinder alle viel Spaß hatten und auch Ingrid, Frank und Martin konnten nicht widerstehen.

Sonntag, 29.5.05: Am letzten Tag erwartete uns dann durchwachsendes Wetter mit wenig Wind. Nach dem Frühstück mit Hagelslag und Schokoflockjes fand ein letztes Training statt.

Mittags ging es dann ans Einpacken, welches aber zügig von Statten ging. Leider reihten wir uns dann in den üblichen Langes-Wochenende-in-Holland-Stau ein und benötigten für die ersten 20 km über zwei Stunden.

Gegen 20 Uhr erreichten dann auch die Letzten wieder den Etuf.

Alle waren sich einig, das die Segelfreizeit zu den Höhepunkt des Jahres gehört. Einzig Laurin stellte fest, dass wir eigentlich auch auf dem Baldeneysee hätten segeln können. Nur das Frühstück, dass war in Holland besser.