Erfolg für den ETUF bei der Westdeutschen Meisterschaft der H-Boote
Insgesamt gingen 18 Teams an den Start, darunter waren jeweils ein Team aus den Niederlanden, Dänemark, Berlin, Bayern und vom Bodensee. Die übrigen Crews kamen aus dem Westen sowie vom heimischen Edersee. Diese bunte Mischung versprach Spannung in den Wettfahrten.
Gegen 11:00 Uhr sollte es aufs Wasser gehen, doch der Wind ließ zunächst auf sich warten. Bei 1–2 Beaufort zeigte sich der Nordwestwind sehr löchrig und drehend, sodass die erste Wettfahrt zwar gestartet, jedoch aufgrund der instabilen Bedingungen abgekürzt werden musste. Anschließend setzte sich der Wind leider nicht mehr stabil durch, es ging zurück an den Steg.
Am Sonntag hieß es um 9 Uhr: Startbereitschaft. Der angekündigte Nordwestwind war zunächst nur als leichte Tendenz spürbar, baute sich im Laufe des Vormittags jedoch kontinuierlich auf. Die zweite und dritte Wettfahrt wurde noch bei 1–2 Beaufort gesegelt. Ab der vierten Wettfahrt setzte sich schließlich ein stabiler Wind mit 3–4 Beaufort durch, der bis zum Ende des Tages anhielt. Insgesamt konnten so sechs Wettfahrten bei zunehmend konstanten Bedingungen gesegelt werden.
Die Rennen waren geprägt von ständig wechselnden Platzierungen und intensiven Zweikämpfen. Unterschiedliche Teams konnten sich immer wieder an die Spitze setzen, sodass es bis zum Schluss spannend blieb. Die Wettfahrtsiege verteilten sich entsprechend breit: Am Samstag sicherte sich noch Stefan Barie den ersten Platz. Am Sonntag dominierte Gerd Miethe mit drei Wettfahrtsiegen, während Oliver Draude und ich jeweils einen Laufsieg für sich verbuchen konnten.
Mit den Plätzen 3, 4, (14), 11, 1, 6 belegten meine Crew Isabel Barie (SCAS) mit ihrem Sohn Flynn (SSGE) und ich den dritten Platz bei der Westdeutschen Meisterschaft.
Christoph Zander