Reduzierter Ruderbetrieb ab 20.05.2020

Bitte beachten Sie die Informationen für den reduzierten Ruderbetrieb ab dem 20.05.2020.

Liebe Ruderinnen und Ruderer,

die Maßnahmen zur Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus haben uns in Beruf, Alltag und im Sport in nie da gewesener Weise eingeschränkt. Mit diesen Maßnahmen wurde offensichtlich die Ausbreitung des Virus erfolgreich begrenzt. Seit Anfang Mai bewegen wir uns nun Schritt für Schritt zurück zur Normalität. Dabei wollen wir vermeiden, dass die Ausbreitung wieder zunimmt, dass wir andere und uns gefährden. Das führt dazu, dass die bisher drastischen Maßnahmen durch viele kleine Regeln beim Ausüben normaler Tätigkeiten ersetzt werden. Diese vergleichsweise kleinen Regeln führen ebenfalls zu Einschränkungen, aber erlauben uns, mehr Normalität einkehren zu lassen und konkret das Ausüben des organisierten Sports, hier des Ruderns.

Somit ist unsere Geduld weiter gefragt. Doch gefragt ist jetzt auch unsere Disziplin, denn nur wenn die Regeln eingehalten werden, wird die Öffnung bestand haben. Weiterhin wird der Sport und gerade der Wassersport am Baldeneysee beobachtet werden, Regelverstöße werden von behördlicher Seite geahndet und können zum Schließen des Vereins führen. Wie auch immer, wir wollen auch nicht, dass der Verein zum Infektionsherd wird. Wir alle können und müssen dazu beitragen, dass dieses nicht geschieht und wir andere und uns schützen.

Mit Stand heute, 20.05.2020 dürfen wir Einer und ungesteuerte Zweier (Empfehlung von uns: in festen Mannschaften) rudern. Größere Boote sind nicht zugelassen. Grund dafür ist die Abstandsregelung von 1,5 m. Die Bootsplätze haben einen Abstand von ca. 1,3 m. Wir haben die vorsichtige Hoffnung, dass diese Einschränkung bald (Zulassung von Sport mit Kontakt, Ende Mai (?)) aufgehoben wird. Dieses ist aber bei weitem nicht sicher. Ruderriegenmitglieder, welche aus einer Familie kommen oder in einem Haushalt leben, dürfen mit anderen Mitgliedern aus einem weiteren Haushalt bei vorheriger Anmeldung (s.u.) mit der gebotenen Vorsicht auch größere Boote fahren.

Allgemeine Regeln

  1. Die allgemeinen Regeln und Empfehlungen sind einzuhalten. Dieses betrifft die Hygieneregeln (Händewaschen, Niesen und Husten in die Armbeuge), die Abstandsregeln (mindestens 1,5 m, sonst Tragen einer Mund-Nasenbedeckung) und dass wir im Falle von Unwohlsein oder Erkältungssymptomen zuhause bleiben.
  2. Die Regeln des ETUF sind zu beachten. Diese finden sich unter www.etuf.de.
  3. Das Betreten des Bereiches der Ruderriege auf dem Vereinsgelände ist Ruderriegenmitgliedern vorzugsweise zum Ausüben des Rudersports gestattet. Mitglieder der Segelriege dürfen den Bereich queren, soweit dieses zum Ausüben des Segelsports erforderlich ist. Die Verweilzeit auf dem Gelände ist so kurz wie möglich zu halten, insbesondere wenn mehrere Mitglieder zum Ausüben des Sports auf dem Gelände sind, damit größtmögliche Abstände eingehalten werden können. Ruderinnen und Ruderer, welche Funktionen in Organisation oder Training übernehmen, sind davon zur Ausübung ihrer Tätigkeiten ausgenommen.
  4. Umkleiden und Duschen bleiben geschlossen. Wir erscheinen ruderfertig auf dem Vereinsgelände und verlassen es auch im Sportzeug.
  5. Toilettengänge werden soweit wie möglich vermieden. Toiletten stehen an der kleinen Turnhalle und im Treppenhaus zur Gastronomie zur Verfügung.
  6. Gruppenbildungen auf dem Vereinsgelände sind nicht gestattet.

Ruderbetrieb

  1. Gerudert werden darf nur im Einer und im Zweier. Ruderriegenmitglieder, welche in einem Haushalt zusammenleben, dürfen auch mit Personen aus einem zweiten Haushalt größere Boote fahren. Diese müssen sich einmalig mit Angabe der Mannschaft bei Diethard König () anmelden. Ohne Anmeldung ist das Rudern in Booten größer als der ungesteuerte Zweier unzulässig.
  2. Wer im Kleinboot unsicher ist, sollte mit Schwimmweste rudern. Informationen zu Schwimmwesten finden sich unter https://blog.rvweser.de/2015/12/rettungswesten-fuer-ruderer-im-test/.
  3. Folgende Boote stehen für den Allgemeinsport zunächst zur Verfügung:
    Gig-Einer: Velbert, Celine, Der Ältere
    Renneiner: Aragorn, Parzival, Nautilus, Legolas, Stäubchen (für Leichtgewichte)
    Gig-Zweier: Lahn, Elbe
    Rennzweier: Popofax, Sisyphus, Alf, Ebs
    Dieses ist ein erster Ansatz, für Vorschläge sind wir offen.
    (Zur Information: Sykes ist zur Zeit in der Werkstatt)
  4. Die Boote dürfen nur nach vorheriger Buchung (gilt für die Zweier ab 25.05.2020, 7:00 Uhr) in unserem internetbasierten Buchungssystem gerudert werden. Wir bitten alle Mitglieder Rücksicht zu nehmen und möglichst auf Randzeiten auszuweichen.
  5. Sofern Boote außen auf Stellagen oder Bootshängern gelagert werden, sind diese nach Rücklegen mit Stricken oder Gurten zu sichern.
  6. Mit dem Bootsmaterial ist wie immer behutsam umzugehen. Wir haben keinen Ersatz im Falle von ernsthaften Bootsschäden.
  7. Mit Erreichen des Vereinsgeländes ist unmittelbar mit der Ausübung des Sports zu beginnen.
  8. Erster Schritt ist das Eintragen der Fahrt in das elektronische Fahrtenbuch. Sollte dieses nicht funktionieren, ist das dort liegende Ersatzbuch zu nutzen. Die Eintragung wird behördlich verlangt.
  9. Eine Bootshalle darf nur von einer Mannschaft und ggf. deren unbedingt notwendigen Helfer betreten werden.
  10. Der Steg darf maximal von zwei Mannschaften gleichzeitig genutzt werden, die ihre Boote an den Enden des Stegs ins Wasser setzen oder herausnehmen. Jede Mannschaft nutzt den zu ihrem Ende gehörigen Abgang des Stegs.
  11. Anlegenden Booten ist Vorrang zu gewähren.
  12. Vor dem Queren der Promenade ist zu warten, bis diese frei von Personen ist und auch keine andere Mannschaft den Bereich Promenade / Tor im Zaun nutzen will. Vom Steg kommende Boote haben Vorrang.
  13. Boote, an denen vor dem Rudern Einstellungen vorzunehmen sind, werden hierzu auf der Wiese in Böcke gelegt. Rennruderer nutzen den Bereich zur Promenade und zum Fahnenmast hin, Breitensportler den vom See entfernt liegenden Bereich der Wiese zu den Büschen hin. Möglichst große Abstände zu anderen Mannschaften sind einzuhalten. Die Einstellungen sind zügig vorzunehmen und das Boot zu Wasser zu lassen.
  14. Benötigt einen Mannschaft Hilfe, z.B. beim Tragen eines Gig-Zweiers, tragen die beiden Mitglieder der Bootsmannschaft an einem Ende, die Helfer am anderen Ende. Kann ein Abstand von 1,5 m nicht eingehalten werden, ist eine Mund-Nasebedeckung zu tragen.
  15. Ist das Boot im Wasser, sind unmittelbar die Ruder einzulegen und die Mannschaft hat abzulegen und den Steg frei zu machen. Weitere Einstellungen erfolgen auf dem Wasser.
  16. Auf dem See gelten die bekannten Regeln. Es ist möglichst rechts zu fahren, d.h. auf der Werdener Seite Richtung Kupferdreh und fernab von der Werdener Seite Richtung Wehr. Die Bojen zur Markierung der Fahrrinne liegen wieder. Zu beachten sind auch zwei mit Bojen abgesperrte Bereiche (Höhe Campingplatz / Hafen der Weißen Flotte und Vogelparadies), in welchen der Pflanzenbewuchs kontrolliert wird.
  17. Nach dem Anlegen ist das Boot unmittelbar aus dem Wasser zu nehmen oder an die nachfolgende Mannschaft zu übergeben.
  18. Wird das Boot übergeben, bringt die nachfolgende Mannschaft das im Bootshaus zur Verfügung stehende Reinigungsmittel mit zum Steg, Griffe der Ruder und wenn erforderlich Stemmbrett / Schuhe oder weitere Bereiche das Bootes werden gereinigt. Danach legt die übernehmende Mannschaft sofort ab. Einstellungen werden auf dem Wasser vorgenommen, sonst ist das Boot aus dem Wasser zu nehmen. Die zurückgekehrte Mannschaft bringt das Reinigungsmittel wieder zum Bootshaus.
  19. Das Boot wird unmittelbar nach dem Rudern zum Reinigen auf dem Bootsplatz vor den Hallen in Böcke gelegt. Die Rennruderer nutzen den Bereich vor der Werkstatt und vor der Halle 3, die Breitensportler den Bereich vor den Hallen 1 und 2.
  20. Das Boot wird abgespritzt, Griffe der Ruder und ggf. Stemmbrett / Schuhe und andere Bereiche des Bootes werden mit dem bereitstehenden Reinigungsmittel gereinigt. Es wird empfohlen, zum Abtrocknen der Boote einen eigenen Lappen mitzubringen.
  21. Das Boot und die Ruder werden an die vorgesehenen Plätze gebracht.
  22. Die Fahrt wird ausgetragen.
  23. Die ggf. noch auf Bootswagen draußen befindlichen Boote werden in die Hallen geschoben, sofern aus der betreffenden Halle kein Boot mehr auf dem Wasser ist. Böcke werden in die Halle gestellt, die Türen werden geschlossen. Das gilt auch, wenn zu erwarten ist, dass später am Tag noch einmal gerudert wird. Es sind wenig Leute am Verein und wir wollen keine Begehrlichkeiten wecken.
  24. Wir verlassen das Gelände.