Stephan Mlecko (Bug) mit seinem Partner Felix Otto aus Düsseldorf nach dem Rennen.

21.04.2007 - Deutsche Kleinbootmeisterschaften Köln

Auf dem Fühlinger See in Köln fanden vom 20. bis 22 April die Deutschen Kleinbootmeisterschaften 2007 statt. Hier treten alle Bewerber um Plätze in der Nationalma…

Auf dem Fühlinger See in Köln fanden vom 20. bis 22 April die Deutschen Kleinbootmeisterschaften 2007 statt. Hier treten alle Bewerber um Plätze in der Nationalmannschaft in den Kleinbooten Einer für die Skuller und Zweier ohne Steuermann für die Riemenruderer an. Das Feld ist entsprechend hochklassig und bis auf den Einerfahrer Marcell Hacker, der erst auf der Hügelregatta in 4 Wochen seine Form zeige wird, war alles da, was Rang und Namen hat. Die Rangfolge in jedem Rennen wird bei den hohen Teilnehmerzahlen vollständig in A, B, C, D usw. Finalen ausgefahren. Der Sieger des A-Finales ist Deutscher Meister. Es stellten sich auch zahlreiche ETUF Ruderinnen und Ruderer der Konkurrenz, wobei in diesen Feldern bei den teilweise noch sehr jungen Sportlerinnen und Sportlern die Erwartungen nicht sehr hoch gesteckt waren. Für Stephan Mlecko ging es nach seinem verletzungsbedingten unglücklichen Saisonstart um eine Rückmeldung im Rudergeschehen, welches ihm mit seinem Partner Felix Otto aus Berlin durch einen 10. Platz im“leichten“ 2- nicht richtig gelang. Auch Stephan Koltzk startet mit einem 10 Platz im „schweren“ 2- mit einer für ihn sicher eher schwachen Platzierung in die Saison. Überraschend war der 12. Platz von Michael Reckzeh mit seinem Partner Stephan Ohlenschläger aus Gießen, die ebenfalls wie Stephan Mlecko im leichten 2- starteten. Die Freude über diesen Erfolg war den beiden Ruderern in das Gesicht geschrieben. Im hinteren Mittelfeld fanden sich Christoph Stenger mit seinem Partner Florian Marchand aus Leverkusen und Christian Reckzeh / Daniel Wisgott wieder. Carol Grunenberg behauptete sich in dem besonders hart umkämpften Feld des leichten 1x mit einem der hinteren Plätze, wobei hier für den jungen Sportler nicht mehr erwartet werden konnte. Katja Rügner konnte im Lgw. 1x der Frauen ihre persönlichen Ansprüche zwar nicht erfüllen, doch ist der 18. Rang bei 30 Teilnehmerinnen in dem Spitzenfeld mit 8 A-Seniorinnen, die auf die Olympiateilnahme hin trainieren, sicher eine beachtenswerte Leistung. Am Start war im schweren 2- noch Matthias Borghorst mit seinem Partner Niels Thielert aus Dortmund, die einen Platz im hinteren Mittelfeld belegten. Souverän wurde unsere seit vielen Jahren für Hannover startende Elke Hipler Deutsche Meisterin im Frauen 2- und knüpft somit nahtlos an ihre erfolgreiche Saison von 2006 an. Auch Ihr wünschen wir weiter viel Erfolg.

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