18.05.2008 - Siege und Nie­der­la­gen auf den Re­gat­ten in Duis­burg und Köln

Das Rennwochenende in Duisburg und Köln (16. - 18. Mai) endete mit gemischten Ergebnissen. Das große Ereignis war natürlich der Start von Stefan Koltzk im Deutsch…

Das Renn­wo­chen­en­de in Duis­burg und Köln (16. - 18. Mai) en­de­te mit ge­misch­ten Er­geb­nis­sen. Das große Er­eig­nis war na­tür­lich der Start von Ste­fan Koltzk im Deutsch­land­ach­ter auf der Duis­bur­ger Wedau Re­gat­ta. Nach dem 4. Platz eine Woche zuvor in Mün­chen wurde der Ach­ter um­ge­setzt. Zwei jün­ge­re Ru­de­rer wur­den zu­guns­ten der Er­fah­rung durch die Welt­meis­ter von 2006 Ste­fan Koltzk und Jörg Diess­ner er­setzt. Die ent­schei­den­den Geg­ner waren die Chi­ne­sen, gegen die am Sams­tag sowie am Sonn­tag an­zu­tre­ten war, und die in Mün­chen noch weit vor dem deut­schen Boot lagen. Am Sams­tag ging die Crew mit Ste­fan Koltzk mit un­heim­li­chem Dampf in das Ren­nen. Die Chi­ne­sen waren of­fen­sicht­lich von dem star­ken Start des Deutsch­land­ach­ters über­rascht, der schnell eine Länge da­von­zog. Die Asia­ten wehr­ten sich ve­he­ment gegen die Nie­der­la­ge, aber am Ende war das Deut­sche Boot einen Luft­kas­ten vor. Am Sonn­tag aber hat­ten die Chi­ne­sen bes­ser an­ge­heizt. Vom Start weg lagen sie vorne und bau­ten diese Füh­rung un­wi­der­steh­lich auf eine Länge aus. Jetzt heißt es war­ten auf Lu­zern. Dort ent­schei­det sich, ob der Deutsch­land­ach­ter in die­ser Be­set­zung mit Ste­fan Koltzk in­ter­na­tio­nal wett­be­werbs­fä­hig ist und damit Ste­fans Weg nach lan­ger, har­ter Trai­nings­ar­beit nach Pe­king frei ist oder ob noch ein­mal um­ge­setzt wird. Katja Rüg­ner hatte mit ihrer Part­ne­rin Anja Noske aus Saar­brü­cken einen tol­len Vor­lauf ge­fah­ren und blick­te vol­ler Hoff­nung auf eine neue Emp­feh­lung für in­ter­na­tio­na­le Auf­ga­ben. Doch Mus­kel­pro­ble­me bei Katja stopp­ten das Team. Tap­fer schlu­gen sich Da­ni­el Wis­gott mit sei­nem Part­ner Marc Ben­ger aus Kre­feld im SM 2x B und Mi­cha­el Reck­zeh mit Jan Korb­ma­cher aus Neuss im SM 2- B bzw. SM 4- B. Bei der Köl­ner Ju­nio­ren­re­gat­ta ging Mor­gan Baum­gär­tel mit sei­nem Part­ner Nic­las Or­low­ski am Sams­tag im Vie­rer ohne (JM 4- A) und im, von Oli­ver Kamp­mei­er trai­nier­ten, NRW-Ach­ter (JM 8+ A) an den Start. Der Vie­rer fuhr einen vier­ten Platz im ge­setz­ten Lauf gegen star­ke Kon­kur­renz ein. Noch bes­ser lief es im Ach­ter. Die Mann­schaft mit Mor­gan auf Schlag lie­fer­te sich ein har­tes Ren­nen mit der Ost-Renn­ge­mein­schaft aus Mag­de­burg und Um­ge­bung. Beide Boote fuh­ren weit vor dem Feld über die Ziel­li­nie, doch noch war der Ost­ach­ter wie ei­ni­ge Wo­chen zuvor in Mün­chen schnel­ler. Im Zwei­er-ohne (JM 2- A) ge­wan­nen die bei­den am Sonn­tag ihren Lauf. Ins­ge­samt ru­der­ten sie dort von 28 Boo­ten die siebt­schnells­te Zeit, nur we­ni­ge Se­kun­den hin­ter den Spit­zen­boo­ten. Das lässt in der wei­te­ren Sai­son noch auf span­nen­de Ren­nen hof­fen. Phil Lötz er­reich­te am Sams­tag im JM 4- A, in dem auch Mor­gan an­trat, aber im schwä­che­ren 3. Lauf, einen 3. Platz. Die­sen gab es auch in der glei­chen Klas­se am Sonn­tag. Mit der viert­bes­ten Zeit von 18 Boo­ten ge­wann die ERRV-Mann­schaft um Jes­si­ca Müser ihre Ab­tei­lung im JF 4x+ B am Sams­tag. Am Sonn­tag gin­gen in der Klas­se 22 Boote in vier Läu­fen an den Start. In ihrem Lauf kam das Boot mit Jes­si­ca auf den zwei­ten Platz. Die­ses mal waren aus allen Läu­fen zu­sam­men 6 Boote schnel­ler, aber auch wie­der nur we­ni­ge Se­kun­den, wel­ches zu­künf­tig auf mehr hof­fen lässt. Han­nah Mel­lies er­reich­te am Sams­tag mit einer be­acht­li­chen Zeit einen 4. Platz im JF 1x B LG. Einen drit­ten Platz er­reich­te sie am Sonn­tag mit ihrer Part­ne­rin Ka­tha­ri­na Zachrau aus Le­ver­ku­sen im JF 2x B LG. Tim Röß­ler kämpf­te im Dop­pel­zwei­er mit sei­nem Part­ner Mar­kus Schrey­er JM 2x B LG tap­fer. Das Duo muss sich aber erst noch bes­ser auf­ein­an­der ein­spie­len.

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