Der ETUF besucht das Ruhrmuseum : Künstlersiedlung Margaretenhöhe

Die Künst­ler­sied­lung Mar­ga­re­then­hö­he

war das Ziel uns­res Sep­tem­ber-Be­su­ches einer um­fas­sen­den Aus­stel­lung im Ruhr­mu­se­um.

En­ga­gier­te Per­sön­lich­kei­ten för­der­ten nach dem ers­ten Welt­krieg die Ent­ste­hung einer Künst­ler­ko­lo­nie auf der Mar­gart­hen­hö­he. Voran Mar­ga­re­the Krupp, die dem Gra­fi­ker Her­mann Kä­tel­hön 1919 ein Ate­lier­haus auf der Mar­ga­re­then­hö­he baute sowie Al­fred Fi­scher, der Lei­ter der Hand­wer­ker- und Kunst­hand­wer­ker­schu­le, Ernst Bode als Bau­der­zen­ent und auch der da­ma­li­ge OB Erich Zwei­gert, der in Essen nach dem Krieg eine kul­tu­rel­le In­fra­struk­tur auf­bau­en woll­te. So sie­del­ten sich auf der Mar­ga­re­then­hö­he viele Künst­ler un­ter­schied­li­cher Schwer­punk­te an: die Gold­schmie­din Eli­sa­beth Tres­kow, der Essen das Stahl­buch ver­dankt und der DFB seine Meis­ter­scha­le, die Buch­bin­de­rin Frida Schoy, der Bild­hau­er Will Lam­mert, der Fo­to­graf Al­bert Ren­ger- Patzsch, Kurt Lewy, Al­bert Den­kert, Ri­chard Malin, Josef En­se­ling, die Brü­der Phil­ipp und Her­mann Schardt, u.a. Und schließ­lich  ent­stand auch die Ke­ra­mi­sche Werk­statt Mar­ga­re­then­hö­he, die wei­ter heute auf Zoll­ver­ein in­ter­na­tio­nal an­er­kann­te Ke­ra­mik ent­wirft.

Der ETUF besucht das Ruhrmuseum : Künstlersiedlung Margaretenhöhe

Viele Ar­bei­ten die­ser Künst­ler­ko­lo­nie prä­gen das Stadt­bild der Mar­ga­re­then­hö­he und der ge­sam­ten Stadt. Der Ka­ta­log: ein ein­zig­ar­ti­ges „Le­se­buch“.

Dank einer sach­kun­di­gen Füh­re­rin be­ka­men wir Ein­blick in diese Zeit und konn­ten vie­les bei einer ge­müt­li­chen Runde beim Ita­lie­ner in Stop­pen­berg  wei­ter aus­tau­schen.

Ma­thi­as Bänf­er
Foto: Re­gi­na Pein

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