Ruhrpott Pirates haben die ersten Spiele überstanden

Die Premiere der Ruhrpott Pirates war zwar vom Ergebnis nicht wirklich positiv aber dennoch waren die Erfahrungen für jeden Spieler Gold wert. Bereits am vorletzte…

Die Premiere der Ruhrpott Pirates war zwar vom Ergebnis nicht wirklich positiv aber dennoch waren die Erfahrungen für jeden Spieler Gold wert. Bereits am vorletzten Wochenende mussten die Piraten-Ladies das erste Mal vor eigenem Publikum antreten und sich gegen die Töchter Aachens durchsetzen. Nach einem schwierigen Beginn in der Spielgemeinschaft mit den Düsseldorf Antlers klappte das Zusammenspiel im Laufe des Spiels immer besser und so war die 6:9 Niederlage ein hoffnungsvoller Einstand für das neu zusammengewürfelte Lacrosse-Damenteam. Am Abend mussten die Herren zum Topfavoriten nach Düsseldorf. Die Antlers haben sich in der Sommerpause mit zwei Amerikanern und weiteren Nationalspielern verstärkt. Das Ziel ist klar: Der Titel muss an den Rhein. In den Reihen der Pirates fand man das absolute Gegenteil. Einige der Spieler standen das erste Mal in ihrem Leben in einem regulären Spiel auf dem Feld und mussten sofort Alles geben. Nicht wirklich einfach und so war die 0:30 Niederlage schnell abzusehen. „Die Jungs zeigten das gesamte Spiel über einen enormen Kampfgeist“, so Christian Späth, Team-Manager und Verteidiger der Herrenmannschaft. „Wie am Nachmittag bei den Damen klappte das Zusammenspiel immer besser und wir versuchten mehr Risiko zu gehen, um überhaupt einmal vorne ans Tor zu kommen. Dadurch konnten die Düsseldorfer kontern und das Spiel so deutlich für sich entscheiden.“ An diesem Wochenende stand nun die offizielle Saisoneröffnung auf dem Programm. In Frankfurt trafen sich neun West-Teams um an zwei Tagen gegeneinander anzutreten. Den Anfang machten am Samstag die Pirates gegen die Mainz Musketeers. Mainz besteht aus einem lange eingespielten Team und zeigte sich gegen die Neuen aus dem Ruhrgebiet direkt sehr optimistisch. Im Laufe des Spiels jedoch mussten die Pfälzer dann jedoch bemerken, dass man gegen die Piraten nicht ganz so leicht gewinnen kann und so waren einige Zuschauer trotz eines 16:2 für Mainz positiv überrascht, was sie da zu sehen bekamen. Das erste Tor der Ruhrpott Pirates ging auf das Konto von Jörg-Christian Rogalla, der zuvor die Verteidiger der Musketeers ausspielen konnte. Nach einer kurzen Nacht im Taunus und einigen ersten Verletzten im Team, schrumpfte für den Sonntag der Kader von 19 auf 10 Spieler zusammen. Dies bedeutete, dass jeder Einzelne die gesamte Spielzeit auf dem Feld stehen musste. 80 Minuten Vollgas gegen eines der besten Teams der letzten Jahre, den SC 1880 Frankfurt. „Wieder konnten wir nur Erfahrung sammeln und so versuchten wir individuelle Aktionen jedes einzelnen Spielers zu ermöglichen.“ Christian Späth sortierte die Abwehr und versuchte dadurch Jörg Christian Rogalla und Benjamin Stosch das ein oder andere Mal in Szene zu setzen. Zwar gelang dies nur einmal, aber genau daraus resultierte, sehr zur Verwunderung einiger Frankfurter, tatsächlich das einzige Tor der Pirates an diesem Sonntag durch Stosch. Es schien den Frankfurtern etwas peinlich ein Tor kassiert zu haben, denn diese erhöhten den Druck, während die Pirates so langsam die Kraft verloren. Am Ende stand ein 33:1 gegen die Neulinge aus dem Ruhrgebiet, aber man war sich auf allen Seiten sicher, „da wächst was heran in der Metropole Ruhr“. An diesem Wochenende steht für die Damen in Frankfurt der zweite Spieltag der Gruppe West auf dem Programm. Gegen die Spielgemeinschaft aus Kassel und Göttingen ist sogar der erste Sieg drin. Auch diese Spielgemeinschaft besteht zu einem großen Teil aus Lacrosse-Neulingen