Ein gutes Spiel und leider unter Wert geschlagen

Ein gutes Spiel und leider unter Wert geschlagen


ETUF : RTHC Leverkusen 1 : 4 HZ 0 : 2 KE 3 : 6 gelb ETUF: Barfeld, Höcker; grün ETUF: Schu…

Ein gutes Spiel und leider unter Wert geschlagen


ETUF : RTHC Leverkusen 1 : 4 HZ 0 : 2 KE 3 : 6 gelb ETUF: Barfeld, Höcker; grün ETUF: Schuhmann, Hülser

26. Min 0 : 1 Eva Lehmann; 34. Min. 0 : 2 Fina Pütz; 45. Min. 1 : 2 Pia Leliveld; 70 Min. 1 : 3 KE Dana Wagner; 72. Min. 1 : 4 Ann Ringn

Den ETUF Damen war klar, dass der RTHC hoch gewinnen wollte, um den punktegleichen Club Raffelberg zum Aufstieg noch zu überholen. Das wollten sie jedoch nicht hinnehmen, und daher spielten der Tabellenzweite und Tabellendritte in der 1. HZ auf Augenhöhe, intensiv mit guten Chancen für beide Seiten. Zwei Ecken konnten nicht genutzt werden, und als die ETUF Damen mal wieder in Unterzahl waren, fiel überraschend das 0 : 1. was den RTHC Damen nun mehr Spielanteile brachte. Zwei gegnerische Ecken konnte Nina Zibsuchka gekonnt klären, und dann fiel doch noch völlig überraschend kurz vor der Pause das 0 :2. Das Ergebnis entsprach keineswegs dem Spielverlauf.
Nach der HZ nahmen dann die ETUF Damen gut Fahrt auch, ließen sich auch durch eine erneute Karte nicht aus dem Rhythmus bringen, und Pia Leliveld konnte durch einen über Anna Kollmer vorgetragenen Konter den längst verdienten Anschlusstreffer zum 1 : 2 erzielen. Die RTHC Damen waren nun doch gehemmt, denn sie wollten eigentlich mehr Tore schießen, und auf der anderen Seite gelang es dem ETUF Sturm nicht, sehr gute Chancen zum längst verdienten Ausgleich gut abzuschließen. Und wie es dann so ist, wird man bestraft, denn als auch das Ergebnis des Raffelberg Spieles bekannt wurde, waren auf einmal die RTHC Damen 10 Minuten vor Schluss wieder deutlich am Drücker und konnten dann in den letzten 8 Minuten noch zwei Tore machen. Die ETUF Damen haben trotzdem ein gutes Spiel abgeliefert, auch weil das Spiel von großer Brisanz für den Abschluss der Spielsaison war, aber warum sie allein mehrmals mit Zeitstrafen belegt wurden, den Gegnerinnen jedoch Gleichartiges nachgesehen wurde, war schon eine nicht nachvollziehbare Benachteiligung. Zum Abschluss der Feldsaison 2014/15 haben sie einen verdienten dritten Rang belegt. Die Punkte hatten sie woanders liegen gelassen, denn es wäre durchaus mehr dring gewesen. Es soll auch nicht vergessen werden, dass die Saison dadurch sehr verzerrt worden war, weil die Hauptkonkurrenten an der Spitze Spiele nach 2015 verlegt hatten. Warum wohl?

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