Club Raffelberg - ETUF 2:4 (0:3)

Die ETUF-Herren gewannen das dritte Spiel in Folge, spielten in Duisburg eine sehr starke erste Hälfte und gingen nach einer schwachen Phase in der ersten Hälfte d…

Die ETUF-Herren gewannen das dritte Spiel in Folge, spielten in Duisburg eine sehr starke erste Hälfte und gingen nach einer schwachen Phase in der ersten Hälfte der zweiten Halbzeit am Ende als verdienter Sieger vom Platz.

Nach nur zehn Minuten stand es 2:0 für die Gäste durch Tore von Mannschaftskapitän Tim Leukel und Michel Kammesheidt. Die ETUF-Defensive hatte keine Mühe, die in der ersten Hälfte wenig planvoll vorgetragenen Raffelberger Angriffe abzufangen. Schwach war in dieser Spielphase lediglich die Strafeckenausbeute des ETUF, der drei dieser Möglichkeiten ausließ.

Das 3:0 für den ETUF in der 30. Minute durch Paul Schäfers, der mit einem Schuss aus spitzem Winkel traf, bedeutete gleichzeitig den Halbzeitstand, löste aber in beiden Teams unterschiedliche Reaktionen aus.

Raffelberg verlegte sich zu Beginn der zweiten Hälfte darauf, konzentriert aufzubauen und dann über die Außen in den ETUF-Kreis einzudringen. Die ETUF-Herren - offenbar in Erwartung weiterer Erfolge in der Offensive - vernachlässigten ihre Defensive, rückten zum Teil mit gleich zwei Verteidigern weit auf und schafften damit die Räume, die die Gastgeber für ihre Angriffe über die rechte Außenposition brauchten.

So fielen fast zwangsläufig die Tore zum 1:3 (38. Minute) und 2:3 (43. Minute) durch Lutz Möntmann.

ETUF-Coach Stefan Brochmann, der unterstützt durch Matthias Frütel an der Seitenlinie den wegen des zeitgleich stattfindenden Spieles der ETUF-Damen fehlenden Thorben Wegner vertrat, nahm kurz darauf eine Auszeit und stimmte die Defensive noch einmal auf das vor dem Spiel Besprochene ein - mit Erfolg. Die Gäste standen danach wieder sicherer und es wäre wohl auch bei dem 3:2 für den ETUF geblieben, wenn nicht in der letzten Spielminute Cedric Jakobi doch noch mit einer Strafecke Erfolg gehabt hätte.

Tore: CR: Lutz Möntmann (2)
ETUF: Cedric Jakobi, Michel Kammesheidt, Tim Leukel, Paul Schäfers

KE: CR: 2 (0)
ETUF: 6 (1)