1.Damen: RTHC-ETUF 1:2 (1:1)

Die Damen konnten drei Punkte aus Leverkusen entführen und liegen drei Spieltage vor Saisonende hinter Braunschwig (26 p.), Neuss (25 P.) mit 24 Punkten auf Rang 3 …

„Auch sol­che Spie­le muss man ´mal ge­win­nen.“, so der Kom­men­tar eines Zu­schau­ers nach dem Ab­pfiff. Die ETUF-Damen konn­ten zwar die drei Punk­te ein­fah­ren und sind wie­der auf dem drit­ten Ta­bel­len­platz, aber konn­ten nur teil­wei­se über­zeu­gen. Be­son­ders zu Be­ginn der ers­ten Halb­zeit trat das Team un­ge­wöhn­lich un­si­cher auf und er­mög­lich­te RTHC so, ins Spiel zu kom­men. Das Mit­tel­feld konn­te keine Ak­zen­te set­zen und eine hohe Quote an Fehl­päs­sen sorg­te dafür, dass RTHC die zu­nächst Spiel be­stim­men­de Mann­schaft war. Auch das 1:0 für die Gast­ge­be­rin­nen fiel aus einer eher un­nö­ti­gen Si­tua­ti­on. Keine von drei De­fen­siv­spie­le­rin­nen des ETUF fühl­te sich für einen Ball ver­ant­wort­lich und luden Le­ver­ku­sen zu einem schö­nen Pass in den Schuss­kreis ein, wo die RTHC-Stür­me­rin die her­aus­ei­len­de Nina Zi­bus­ch­ka aus­spiel­te und si­cher ver­wan­del­te. Glück­li­cher­wei­se konn­te Dinah Grote im Ge­gen­zug den Aus­gleich be­sor­gen, als sie von Tina Rad­ner nach Bal­ler­obe­rung schön an­ge­spielt wurde und der RTHC-Kee­pe­rin auch keine Chan­ce ließ. Wie ver­wan­delt zeig­ten sich die ETUF-Damen nach dem An­pfiff zur zwei­ten Halb­zeit. Kaum ein RTHC-Pass konn­te die Mit­tel­li­nie über­que­ren und ETUF er­spiel­te sich meh­re­re hoch­ka­rä­ti­ge Chan­cen, die aber, altes Pro­blem, nicht kon­se­quent ge­nutzt wur­den. So dau­er­te es etwas, bis Marie Belen Ro­dri­go nach Straf­ecke den Re­bound klas­sisch zur 2:1 Füh­rung ab­stau­ben konn­te. ETUF blieb zu­nächst wei­ter am Drü­cker und es schien nur eine Frage der Zeit zum ent­schei­den­den 3:1. Aber nach Mitte der zwei­ten Halb­zeit fand RTHC bes­ser in Spiel. Marie Ce­li­ne Lamas krön­te ihre gute Leis­tung, als sie noch einen Ball von der Linie kratz­te und so den Aus­gleich ver­hin­der­te. In den letz­ten Mi­nu­ten spiel­ten dann die ETUF-Damen cle­ver die Uhr run­ter und konn­ten so den knap­pen Sieg ein­fah­ren.

Zu­rück