ETUF - DSC 4:3 (2:1)

War es in der vergangenen Woche Paul Schäfers, der mit drei Toren seinem ETUF den Sieg in Marienburg sicherte, setzte gegen den DSC Cedric Jakobi noch einen drauf. …

War es in der ver­gan­ge­nen Woche Paul Schä­fers, der mit drei Toren sei­nem ETUF den Sieg in Ma­ri­en­burg si­cher­te, setz­te gegen den DSC Ced­ric Ja­ko­bi noch einen drauf. Er er­ziel­te alle vier Tore (davon drei di­rekt ver­wan­del­te Straf­ecken) und be­wahr­te die Gast­ge­ber damit vor einer Plei­te gegen den DSC.
Der ETUF mach­te sich das Leben un­nö­tig schwer. Die Jungs von Trai­ner Uli Klaus hat­ten den DSC gut im Griff, spiel­ten aber dann und wann so sorg­los wie eine Kna­ben­mann­schaft und er­mög­lich­ten es dem DSC, immer wie­der ins Spiel zu­rück zu fin­den.
Die Gäste hiel­ten in der ers­ten Halb­zeit ihren Kas­ten lange sau­ber, konn­ten in der 29. Mi­nu­te das 1:0 für den ETUF durch den mit auf­ge­rück­ten Ver­tei­di­ger Ced­ric Ja­ko­bi nicht ver­hin­dern - hart und plat­ziert traf er ar­gen­ti­nisch ins lange Eck.
Nur zwei Mi­nu­ten spä­ter der erste Auf­re­ger im Spiel. Der tor­na­he Schieds­rich­ter ent­schied - ent­ge­gen der Wahr­neh­mung fast aller Spie­ler und auch sei­nes Schieds­rich­ter­kol­le­gen - auf Ab­schlag für den DSC statt lan­ger Ecke für den ETUF. Der DSC brach­te den Ball schnell ins Spiel - wäh­rend die Hälf­te des Gast­ge­ber­teams damit be­schäf­tigt war, dem Schieds­rich­ter sei­nen Feh­ler zu er­klä­ren - und schloss den Kon­ter mit einem Tref­fer von Phil­ip Pohl zum 1:1 ab (31. Mi­nu­te). Das Re­kla­mie­ren brach­te dem ETUF zu­sätz­lich noch zwei grüne Kar­ten ein. Der DSC ver­such­te, die dop­pel­te Über­zahl für sich zu nut­zen, schob alle Spie­ler nach vorne und kas­sier­te einen Kon­ter, der zu einer Straf­ecke für den ETUF führ­te. Ced­ric Ja­ko­bi ver­wan­del­te flach und prä­zi­se zum 2:1 - Halb­zeit­stand (33. Mi­nu­te).
In der zwei­ten Hälf­te das glei­che Bild: ETUF war op­tisch über­le­gen, konn­te den Ball aber nicht ge­fähr­lich in Tor­nä­he brin­gen. Einen Aus­set­zer in der ETUF-De­fen­si­ve nutz­te Ma­this Stein­dor zum über­ra­schen­den er­neu­ten Aus­gleich (41. Mi­nu­te). Ced­ric Ja­ko­bi brach­te sein Team kurz dar­auf wie­der in Füh­rung (Straf­ecke in der 43. Mi­nu­te) und setz­te in der 55. Mi­nu­te noch einen wei­te­ren Ecken­tref­fer zum 4:2.
Der DSC steck­te nicht auf, nutz­te einen nächs­ten Stel­lungs­feh­ler der ETUF-De­fen­si­ve zum An­schluss­tref­fer durch Cars­ten Kal­ten­brunn (63. Mi­nu­te) und hatte noch Chan­cen zum Aus­gleich. Auch hier gab es noch einen Auf­re­ger: der DSC re­kla­mier­te ve­he­ment eine Straf­ecke kurz vor Spie­len­de (hat­ten die nach­her hier­zu be­frag­ten ETUF-Spie­ler auch wie der DSC ge­se­hen) und hatte Glück, dass nur ein Spie­ler grün ge­zeigt bekam - aus­glei­chen­de Ge­rech­tig­keit in Sa­chen "nicht ganz rich­tig ge­se­hen". Hät­ten alle Spie­ler so wenig Feh­ler ge­macht wie die spiel­lei­ten­den Schieds­rich­ter, hät­ten die Zu­schau­er ein tol­les Spiel ge­se­hen, so blieb es bei einem bis zu­letzt span­nen­den Spiel auf mä­ßi­gem Re­gio­nal­li­ga-Ni­veau.

Tore: EUF: Ced­ric Ja­ko­bi (4)
DSC: Cars­ten Kal­ten­brunn, Phil­ip Pohl, Ma­this Stein­dor

KE: ETUF: 6 (3)
DSC: 3 (0)

Kar­ten: ETUF: 3 x grün
DSC: 2 x grün

Zu­rück