Er­folg­rei­ches Dop­pel­wo­chen­en­de für die I. Damen

SW Neuss - ETUF 1:1 (1:0) Großflottbeker HTGC - ETUF 1:2 (0:1)

Vier Punk­te waren die Vor­ga­be von Trai­ner Arndt Herz­bruch und vier Punk­te sind es ge­wor­den. Die ETUF-Damen haben ge­zeigt, dass ihre gute, wenn auch un­glück­li­che Vor­stel­lung gegen RTHC keine Ein­tags­flie­ge war.

Die Be­geg­nung gegen SW Neuss am Sams­tag fand bei hoch­som­mer­li­chen Ver­hält­nis­sen statt und so­wohl die Geg­ner als auch die Tem­pe­ra­tu­ren ver­lang­ten der Mann­schaft viel ab. ETUF spiel­te de­fen­siv und ließ SW Neuss kom­men, die ja schließ­lich Am­bi­tio­nen auf den Auf­stieg ge­äu­ßert hat­ten. So war Neuss zwar op­tisch über­le­gen, konn­te seine Chan­cen aber nicht nut­zen. ETUF war­te­te auf Kon­ter, die immer wie­der Ge­fahr vor das Neus­ser Tor brach­ten. Die Neus­ser Füh­rung konn­te Kira Hen­ne­ke zum leis­tungs­ge­rech­ten Un­ent­schie­den aus­glei­chen.

In un­ge­wohn­ter Rolle fand sich am nächs­ten Tag Hille Ke­us­gen in Ham­burg wie­der. Am Vor­tag hatte sie sich, noch nicht wie­der voll­stän­dig von einer Magen- und Darm­in­fek­ti­on ge­ne­sen, etwas zu viel zu­ge­mu­tet. Die Mann­schaft hatte dar­auf an­ge­droht, ge­schlos­sen das Spiel­feld zu ver­las­sen, wenn sie sich nicht scho­nen würde, und so er­leb­te Hille das Spiel in Ham­burg als Asis­tenz­coach. Sie sah eine erste Halb­zeit mit dem alten ETUF-Pro­blem, viele Chan­cen zu wenig Tore. Jul­chen Fette, auf die Schnel­le für Hille re­ak­ti­viert, er­wies sich als Edel­jo­ker und brach­te per Ste­cher den ETUF hoch ver­dient in Füh­rung.

Als Flott­bek zu Be­ginn der zwei­ten Hälf­te aus­glich, droh­te das Spiel zu kip­pen und es sah so aus, als ob ETUF für die vie­len aus­ge­las­se­nen Chan­cen be­straft wer­den soll­te. Glück­li­cher­wei­se konn­te Dinah Grote aus einer un­über­sicht­li­chen Si­tua­ti­on im Ham­bur­ger Schuss­kreis den Ball im Tor un­ter­brin­gen, und ETUF brach­te das Er­geb­nis über die Run­den, wobei in der letz­ten Spiel­mi­nu­te noch eine Straf­ecke des GHTGC er­folg­reich ab­ge­wehrt wurde.

Das Team hat jetzt vier Punk­te Ab­stand zu den Ab­stiegs­plät­zen und durch die noch aus­ste­hen­den Spie­le gegen SW Köln und Polo es selbst in der Hand, die­sen Ab­stand zu ver­grö­ßern.

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