Damen unterliegen Neuss denkbar knapp.

ETUF - SW Neuss 1:2 (0:1). Unglücklicher hätte der Saisonauftakt in Hügel kaum verlaufen können. Den Punktgewinn greifbar nahe, kassierten die …

ETUF - SW Neuss 1:2 (0:1). Unglücklicher hätte der Saisonauftakt in Hügel kaum verlaufen können. Den Punktgewinn greifbar nahe, kassierten die ETUF-Damen mit dem Schlusspfiff den entscheidenden Treffer. Das Schiedsrichtergespann pfiff nicht mehr zum Mittelanschlag an. Ausgerechnet ein verunglückter Freischlag von Nargiza Dorani, die in der Defensive ein Riesenspiel bot und sich auch immer wieder ins Angriffsspiel einschaltete, bescherte dem hohen Favoriten den glücklichen Sieg. Der ETUF hatte den besseren Start. Belen Rodrigo verpasste bei einer Großchance bereits in der 2. Minute den Führungstreffer. Der Mannheimer Neuzugang gab jedoch einen glänzenden Einstand, überzeugte durch trickreiche Dribblings, sichere Ballführung und präzise Pässe. Nach dem Hilke Keusgen in der 7. Minute ein Zuspiel von Tina Radner ebenfalls nicht verwerten konnte, ging Neuss in der 18. Minute durch eine kurze Ecke in Führung. Während beim ETUF Probleme im Spielaufbau nicht zu übersehen waren, übernahmen die Gäste nun das Kommando. Das änderte sich jedoch nach dem Wechsel. Der Meisterschaftsanwärter wurde durch das verstärkten „Pressing“ des ETUF in den letzten 20 Minuten stark unter Druck gesetzt. Dem hoch verdienten Ausgleich in der 48. Minute durch Marie-Celine Lamas auf Zuspiel von Belen Rodrigo folgten noch zwei hochkarätige Chancen durch Tina Radner (53.) und Hilke Keusgen (60.), frei vor dem Tor scheiterte. Trainer Arndt Herzbruch war verständlicherweise ärgerlich über die Niederlage, zufrieden aber mit der Gesamtleistung seiner Mannschaft: „Das Team hat sich in der 2. Halbzeit toll gesteigert, wurde jedoch nicht belohnt.“ ETUF: Nina Zibuschka; Svenja Allhorn, Lena Krüper, Elisa Böll, Nargiza Dorani, Aline Höcker, Anna Kollmer, Marie-Celine Lamas (1), Sophie Müller, Bettina Radner, Charlotte Schmitz, Linda Sehlbach, Belen Rodrigo, Hilke Keusgen, Anne van Laak.

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