Damen bringen leider keine Punkte mit nach Hause.

Klipper - ETUF: Nach zuletzt nur zwei Punkten aus den letzten vier Spielen gelang dem Klipper THC ein 3:1-Heimsieg gegen ETUF Essen. Dank der hart e…

Klipper - ETUF: Nach zuletzt nur zwei Punkten aus den letzten vier Spielen gelang dem Klipper THC ein 3:1-Heimsieg gegen ETUF Essen. Dank der hart erkämpften drei Punkte gegen den Tabellenletzten halten die Hamburgerinnen Kontakt zu den Endrundenplätzen. Nach einer sicheren 2:0-Führung musste Klipper in der zweiten Hälfte noch einmal zittern. Erst kurz vor Schluss erlöste Maryna Vynohradova durch das 3:1 ihr Team. „Wir hatten 20 Minuten in denen wir etwas die Linie verloren haben und auch läuferisch nicht überzeugt haben. Zum Glück haben wir dann doch noch den Deckel drauf gemacht“, analysierte Klipper-Betreuerin Doro Winkler den zähen Heimsieg.

Die Gastgeberinnen erwischten den besseren Start und übernahmen sofort das Kommando. Aus einer sicheren Defensive heraus wurde im Sturm immer wieder Celine Wilde gesucht. Nach 15 Minuten setzte sich Anette Winkler am Strafraum durch, brachte den Ball zu Wilde, die trocken zum 1:0 abschloss. Nur zwei Minuten später erhöhte Ann-Kathrin Karlshaus etwas glücklich auf 2:0, da sie bei ihrem Schuss von einem Essener Torwartfehler profitierte.
Bis zum Pausenpfiff ließen die Gastgeberinnen nichts mehr anbrennen und kontrollierten das Spielgeschehen, ohne jedoch auf das 3:0 zu drängen.

Das hätte sich nach dem Seitenwechsel beinah gerächt. Essen kam nun besser ins Spiel, wobei die Hamburgerinnen immer mehr abbaute. In der 43. Minute schlief die komplette Klipper-Abwehr, so dass Dinah Grote unbedrängt zum Torschuss kam und auf 1:2 verkürzte. „In der Phase nach dem Gegentreffer stand das Spiel auf der Kippe. Da haben wir das Heft aus der Hand gegeben und sind 20 Minuten regelrecht eingebrochen“, meinte Winkler. Die Hamburgerinnen standen nun tief und versuchten Essen möglichst keine Möglichkeit zum Kontern zu bieten, was auch gelang. Essen erarbeitete sich zwar vier Strafecken, die jedoch alle vergeben wurden. Drei Minuten vor dem Ende klaute sich Maryna Vynohradova den Ball, dribbelte in den Kreis und vollendete zum beruhigenden 3:1. Klipper ließ nichts mehr anbrennen und brachte den Sieg über die Zeit.
Klipper THC - ETUF Essen 3:1 (2:0)
Tore:
1:0 Celine Wilde (15.)
2:0 Ann-Kathrin Karlshaus (17.)
2:1 Dinah Grote (43.)
3:1 Maryna Vynohradova (67.) BHC-ETUF: Die Damen des Berliner HC haben mit einem 3:0 (3:0)-Sieg gegen ETUF Essen einen wichtigen Schritt in Richtung Endrunde gemacht und sich vorübergehend Platz drei in der hockeyliga gesichert. In einer von Beginn an relativ einseitigen Partie sorgte der BHC schnell für klare Verhältnisse und hatte vor allem vor der Pause noch einige weitere gute Einschussmöglichkeiten, um das Resultat noch deutlicher zu gestalten.

„Das war insgesamt eine gute Leistung von uns gegen einen keineswegs schwachen Gegner, der immer wieder mit seinen Kontern gefährlich wurde. Aber die Mädels haben heute vor allem in den ersten 35 Minuten stark kombiniert und sich diesen klaren Sieg auch verdient“, so BHC-Trainer Floris Völkner. Seine Mannschaft legte einen absoluten Blitzstart hin, als Lisa Hapke schon nach drei Minuten auf Vorlage von Victoria Wieske mit einem satten Schuss der ETUF-Keeperin keine Chance lies. In der Folge dominierte der BHC weiter das Geschehen und kam nach neun Minuten zur ersten Strafecke, die Katharina Otte zum 2:0 verwandelte. ETUF spielte nun zwar einige gefährliche Konter, doch Barbara Vogel im BHC-Gehäuse war aufmerksam zur Stelle. Auf der anderen Seite war es dann Wieske, die ein Zuspiel von Franziska Stern zum schon vorentscheidenden 3:0 verwertete.

In Hälfte zwei wirkte die Partie dann ein wenig zerfahrener und die BHC-Damen taten sich zusehends schwer, klare Einschussmöglichkeiten zu erspielen. Zwar hatten die Hauptstädterinnen nach 40 Minuten noch einen Pfostenschuss zu verzeichnen, doch diese Chance blieb ebenso ungenutzt wie drei weitere Strafecken. Da auch ETUF seine wenigen Konterangriffe nicht mit der nötigen Konsequenz zu Ende spielte, blieb es beim verdienten 3:0. „Das war spielerisch an diesem Wochenende ein klarer Schritt nach vorn und wir können jetzt mit Selbstbewusstsein in die nächsten schweren Auswärtsspiele in Düsseldorf und Neuss gehen“, so Völkner.
Berliner HC - ETUF Essen 3:0 (3:0)
Tore:
1:0 Lisa Hapke (3.)
2:0 Katharina Otte (9., KE)
3:0 Viktoria Wieske (19.)

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