Damen bereiten sich auf die Feldsaison vor.

Einen Reifen zu zweit an einem Seil hinter sich herziehend durch Felder irgendwo im nirgendwo in Holland zu rennen kam uns nicht nur komisch vor, es sah bestimmt au…

Einen Reifen zu zweit an einem Seil hinter sich herziehend durch Felder irgendwo im nirgendwo in Holland zu rennen kam uns nicht nur komisch vor, es sah bestimmt auch komisch aus. Wir waren aber gewissermaßen „gezwungen“, denn im Rahmen unseres - gegenüber dem amerikanischen Original sicherlich ein wenig entschärften - „Bootcamps“ gehörte das ständige Reifenziehen zu dem anstrengenden Fitnessprogramm dazu. Ansonsten durften wir alle sogar noch unsere Kletter- sowie später unsere Kochkünste unter Beweis stellen, denn in dem Haus, in dem wir während unseres Teamwochenendes für eine Nacht untergekommen waren, mussten wir selber kochen. Da so eine Hockeymannschaft ständig ganz schön hungrig ist musste nach dem sportlichen Programm nachmittags erst einmal der örtliche Supermarkt halb leer gekauft werden. Nachdem die „Abendessen-Gruppe“ ein köstliches Chilli mit allem drum und dran auf den Tisch gezaubert hatte, vertrieben wir uns die restliche Zeit noch mit ein paar kleinen Spielen, um uns anschießend noch im dunklen Wald zu gruseln und uns Fragen wie „Wer von uns hat wohl ein Kuscheltier, das Herr Nilson heißt?“ zu stellen.

Am Sonntagmorgen ging es dann - gut gestärkt durch ein leckeres Frühstück von der „Frühstücks-Gruppe“ - zunächst darum, unsere Mitspielerinnen zu charakterisieren und gegebenenfalls unsere Wünsche an sie zu äußern. Glücklicherweise gab es auch an diesem Tag noch einen sportlichen Programmpunkt, bei dem uns allerdings sowohl der eisige Wind als auch ein Bauer, der sein frisch bepflanztes Feld verteidigen wollte, einen Strich durch die Rechnung machten und uns - zum großen „Bedauern“ von allen - dazu zwangen, schnell warm zu duschen und anschließend noch ein großes „Reste-Essen“ zu veranstalten. Nach der anschließenden „Essens-Auktion“ fuhren wir dann alle zwar platt, aber sehr zufrieden wieder zurück nach Essen, wo es dann ab Dienstag auch schon wieder mit dem ganz normalen Trainingsbetrieb weiterging. Es war ein sehr schönes und durch Boaz perfekt organisiertes Teamwochenende an das wir uns alle gern erinnern!

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