1.Herren mit Punkteteilung in Bergisch-Gladbach
Wie schon im Hinspiel zeigten sich die ETUF-Herren als unbequemer Gegner für den Aufstiegsaspiranten. Trotz krankheits- und urlaubsbedingter Abwesenheit gleich mehrerer Stammspieler war das mit nur 8 Spielern antretende Gästeteam gleich hellwach, verteidigte vor dem von Carsten Judt gehüteten Tor im Verbund und setzten auch im Spiel nach vorne Akzente. Nach sieben Minuten schoss Jonathan Ehling mit einem verwandelten Siebenmeter sein Team in Führung und ließ diesem Treffer in der 10. Minute mit einem überlegten Rückhandschlenzer das 2:0 folgen.
Die Gastgeber kamen zwar ab und zu in den ETUF-Kreis, wurden aber entweder abgefangen oder kamen mit ihren Torschussversuchen nicht an Carsten Judt vorbei.
So stand es am Ende des ersten Viertels 2:0 für den ETUF. Im zweiten Viertel hatte der ETUF mehrere gute Tormöglichkeiten, es fehlte aber in der Konsequenz beim Torschuss. Bergisch-Gladbach wirkte ideenlos. So blieb es bei der Führung des ETUF auch beim Seitenwechsel.
Leo Schleich erhöhte in der 33. Minute auf 3:0, ehe die Gastgeber in der 39. und 42. Minute ihre ersten Treffer erzielten.
Zu Beginn des letzten Viertels konnte Carl Melchior den alten Zwei-Tore-Abstand wieder herstellen. Bergisch-Gladbach hatte jetzt aber besser ins Spiel gefunden und glich bis zu 53. Minute aus. Nur eine Minute später konnte Bastian Paß (sonst nicht unbedingt als Goalgetter bekannt) mit einem sehenswerten Schlenzer in den Winkel den ETUF wieder in Führung bringen. Die Freude darüber währte nicht lange. Per Strafecke glichen die Gastgeber wieder aus. In den Schlussekunden erhielt der ETUF noch einmal eine gute Chance durch eine Strafecke, die allerdings nicht richtig angenommen wurde.
Am Ende steht ein verdientes Unentschieden und die Gewissheit, als einziges Team in der Liga nicht gegen Bergisch-Gladbach verloren zu haben. Der Abstand zu den Abstiegsrängen wurde gewahrt und es gilt jetzt, diesen Vorsprung in den letzten drei Spielen mindestens zu halten.
Torschützen ETUF:
Jonathan Ehling (2), Carl Melchior, Bastian Paß und Leo Schleich