Satzung

DER GOLFRIEGE DES ETUF E.V.

(Essener Turn- und Fechtklub, eingetragen in das Vereinsregister des Amtsgerichts Essen unter der Nummer 390)

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  1. Die Golfriege, ein nicht rechtsfähiger Verein innerhalb des „ETUF e.V.“ in Essen, verfolgt den gemeinnützigen Zweck, Ihren Mitgliedern und vor allem der Jugend die Möglichkeit zur Ausübung des Golfsports zu geben. Alle Einrichtungen und Mittel der Golfriege, die der Golfriege gehören oder von ihr verwaltet werden, dienen ausschließlich und unmittelbar diesem Zweck. Das Vermögen der Golfriege ist gemeinschaftliches Vermögen ihrer Mitglieder.
  2. Die Golfriege ist gemeinnützig im Sinne des §1 Abs. 3 und 4 der Satzung des ETUF.
  3. Im übrigen gilt § 1 Abs. 2 Satz 3, 6 und 8 der Satzung des ETUF.
  4. Die Golfriege ist Mitglied im Deutschen Golfverband.
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  1. Die Mitgliedschaft in der Golfriege und Ihre Beendigung richten sich nach den §§ 2 bis 4 der Satzung des ETUF.
  2. Der Name jedes in die Golfriege aufzunehmenden Mitglieds, auch eines Mitglieds gemäß § 2 c) oder e) der Satzung des ETUF, muß vor der Entscheidung des Klubvorstands 14 Tage lang im Golf-Klubhaus durch Anschlag bekanntgegeben werden.
  3. Eingruppierungen in besondere Beitragskategorien gem. § 5 Abs. 3 der Satzung des ETUF erfolgen auf Antrag nur wie folgt:
    a) Auswärtiges Mitglied
    -   Mitglieder gemäß § 2 a9 – c) und e) der Satzung des ETUF, die ihren ständigen   Wohnsitz auf Dauer an einen Ort verlegen, der mehr als 100 km von Essen entfernt ist, und nur gelegentlich, d.h. maximal 5 x im Jahr auf der ETUF-Anlage spielen.
    b) Langjährige ältere Mitglieder
    - Mitglieder über 80 Jahre, die zuvor mindestens 20 Jahre Mitglieder der Golfriege waren.
  4. Bei Verstößen gegen Voraussetzungen der Beitragskategorien gelten die Bestimmungen für passive Mitglieder der Satzung des ETUF entsprechend.
  5. Passive Mitglieder gem. § 2 d) der Satzung des ETUF haben Umlagen und Sonderzahlungen für den Golf-Platz nicht zu zahlen und haben keinen Anspruch auf einen DGV Handicap-Ausweis.
    Eine Reaktivierung ist unter den Voraussetzungen des § 2 zu d) der Satzung des ETUF möglich. Alle während der letzten drei Jahre der passiven Mitgliedschaft beschlossenen Umlagen und Sonderzahlungen der Golfriege für den Golf-Platz sind dann nachzuentrichten.
  6. Der Vorstand der Golfriege kann Mitgliedern bei Verstößen gegen ihre Verpflichtungen aus der Mitgliedschaft im ETUF und seiner Riegen oder bei sonstigen, den ETUF oder seiner Riegen schädigendes Verhalten die Benutzung der der Golfriege zur Verfügung stehenden Anlagen für einen Zeitraum von bis zu 6 Wochen untersagen.
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  1. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
  2. Für die Festsetzung der Beiträge gilt § 5 Abs. 2, 3 , 5 und 6 der Satzung des ETUF. Entsprechende Beschlüsse über Vorschläge des Riegenvorstands für Beiträge und Aufnahmegebühren jugendlicher Mitglieder gemäß § 2 e) der Satzung des ETUF können nur mit der Stimme des Jugendwarts gefaßt werden.
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  1. Der Riegenvorstand besteht aus:      a) dem Präsidenten      b) dem Vizepräsidenten      c) dem Schatzmeister      d) dem Schriftführer      e) dem Spielführer      f) dem Jugendwart      g) dem Haus- und Platzwart      h) dem Pressewart           wobei zwei Funktionen von einer Person übernommen werden können. Ausgenommen        hiervon ist der Präsident.        Der Vorstand muß aber mindestens fünf Personen umfassen. Hat eine Person mehr als        eine Funktion, so hat sie dennoch nur eine Stimme.
    Die Vorstandsmitglieder gemäß § 4 Abs. 1 a) bis e), g) und h) können nur

       Ehrenmitglieder, sportausübende und vollzahlende ordentliche Vollmitglieder oder        Mitglieder der Golfriege gemäß § 2 c) der Satzung des ETUF sein.
       Der Vorstand regelt die Vertretung einzelner seiner Mitglieder für den Fall längerer        Krankheit, Abwesenheit oder sonstiger längerer Verhinderung.

  1. Die Vorstandsmitglieder werden alljährlich von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit gewählt. Diese Wahl kann in Form einer Listenwahl durchgeführt werden, es sei denn, daß mindestens 6 Mitglieder Abstimmung in gesonderten Wahlgängen verlangen. Geheime Wahl ist auf Antrag von mindestens 15 Mitglieder durchzuführen. Das Amt der Vorstandsmitglieder endet mit der Wahl eines neuen Vorstands
  2. a) Der Präsident oder bei seiner Verhinderung der Vizepräsident beruft bei Bedarf, jedoch mindestens viermal im Jahr, die Vorstandssitzungen ein und leitet sie. Seine Stimme gibt bei Stimmengleichheit im Vorstand den Ausschlag. Er und das abwesende Vorstandsmitglied können verlangen, daß dringende und unaufschiebbare Beschlüsse de Vorstands, sofern dieser nicht vollzählig vertreten war, in einer umgehend einzuberufenden neuen Vorstandssitzung überprüft werden, wobei bei dieser weiteren Vorstandssitzung auch ausnahmsweise schriftliche Stimmabgabe zulässig ist.
    b) Der Vizepräsident vertritt den Präsidenten bei Verhinderung und übt sonstige Funktionen auf Beschluß des Vorstands aus.
    c) Der Schatzmeister besorgt die Kassenangelegenheiten. Ausgaben außerhalb des üblichen Geschäftsverkehrs bedürfen der Zustimmung des Präsidenten. Falls Ausgaben den Voranschlag für das laufende Jahr wesentlich überschreiten, ist ein Vorstandsbeschluß herbeizuführen.
  3. d) Der Schriftführer ist für den Schriftverkehr und Protokollierungen verantwortlich.
    e) Der Spielführer regelt den Spielbetrieb und die Abwicklung der Wettspiele.
    f) Dem Jugendwart obliegt die Betreuung und Ausbildung der jugendlichen Mitglieder der Riege.
    g) Dem Haus- und Platzwart obliegt die Beaufsichtigung und Anweisung der Platzarbeiter, sowie die Verwaltung und Betreuung der Gebäude in Abstimmung mit dem Hauptklub, der Gastronomie, sowie des Platzes und des Maschinenparks.
    h) Der Pressewart ist für die Berichterstattung über die Golfriege in den ETUF-Nachrichten und anderen Zeitschriften zuständig, sowie für Veröffentlichungen in der Tagespresse.
  4. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner Amtszeit aus, so kann der Vorstand dessen Funktion bis zum Ablauf der Amtszeit auf ein anderes Vorstandsmitglied übertragen, bis eine Ersatzwahl erfolgt.
  5. Die Golfriege wird durch den Präsidenten und ein weiteres Vorstandsmitglied, bei Verhinderung des Präsidenten durch den Vizepräsidenten und ein weiteres Vorstandsmitglied vertreten.
  6. Zur Unterstützung in der Geschäftsführung ist der Riegenvorstand berechtigt, weitere Riegenmitglieder für die Erledigung besonderer Aufgaben ehrenamtlich heranzuziehen. Er kann zu diesem Zweck auch Ausschüsse bilden.
  7. Der Vorstand der Golfriege ist berechtigt, allgemeine und Einzelfall-Regelungen im Einklang mit der Satzung der Riege oder Satzung des ETUF zu treffen. Die Mitglieder sind verpflichtet, den allgemeinen und Einzelfall-Regelungen zu folgen. Die allgemeinen Regelungen der Golfriege hängen zur Einsicht im Golf-Klubhaus aus.
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  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet alljährlich innerhalb des ersten Quartals rechtzeitig vor der ordentlichen Hauptversammlung des ETUF e.V. statt. Sie hat insbesondere a) den Geschäftsbericht des Riegenvorstands und die Jahresrechnung entgegenzunehmen und über die Entlastung des Riegenvorstands zu beschließen; die Jahresrechnung muß vorher von zwei Kassenprüfern geprüft sein. Diese haben Ihren Bericht schriftlich abzufassen und in der Mitgliederversammlung auf Verlangen mündlich zu erläutern;
    b) über den Voranschlag für das laufende Geschäftsjahr sowie Aufnahmegebühren, Beträge, Umlagen, Zuschläge zu beschließen;
    c) den Vorstand, die Kassenprüfer und deren Ersatzmänner zu wählen;
    d) über Vorlagen des Vorstands und Anträge der Mitglieder zu beschließen.
  2. Der Riegenvorstand ist jederzeit berechtigt, eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Auf Antrag von mindestens 15 Mitgliedern gemäß § 2 a) bis c) der Satzung des ETUF, der beschlußfähige Anträge betreffen muß, die in die Zuständigkeit der Golfriege fallen, und zu begründen ist, muß der Riegenvorstand eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.
  3. Stimmberechtigt sind Golfriegenmitglieder gemäß § 2 a) bis d) der Satzung des ETUF; jedes stimmberechtigte Mitglied hat eine Stimme. Die Beschlüße der Mitgliederversammlung werden mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefaßt, es sei denn, daß Gesetz oder Satzung eine größere Stimmenmehrheit vorschreiben.
  4. Mitgliederversammlungen werden durch den Präsidenten oder bei seiner Verhinderung durch den Vizepräsidenten oder ein anderes Vorstandsmitglied geleitet. Die Beschlüße werden durch die vom Schriftführer oder einem anderen Vorstandsmitglied zu führende und von zwei Vorstandsmitgliedern des in der Versammlung amtierenden Vorstands zu unterzeichnende Niederschrift aufgenommen.
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  1. Einberufung und Tagesordnung jeder Mitgliederversammlung sind eine Woche vorher bekanntzugeben. Die Einladung der stimmberechtigten Mitglieder zu einer Mitgliederversammlung erfolgt in den Klubnachrichten oder durch schriftliche Einladung der stimmberechtigten Mitglieder. Durch Feststellung in der Sitzungsniederschrift gilt der Nachweis der ordnungsgemäßen Einberufung der Mitgliederversammlung als erbracht.
  2. Der Vorstand ist verpflichtet, auf begründeten Antrag von mindestens 3 Mitgliedern gemäß § 2 a) bis c) der Satzung des ETUF Angelegenheiten, die in die Zuständigkeit der Golfriege fallen, in die Tagesordnung einzunehmen; solche Anträge müssen für die ordentliche Mitgliederversammlung jedoch vier Wochen vor der ordentlichen Mitgliederversammlung spätestens bis zum 31.01. des entsprechenden Jahres vorliegen.
  3. Über nicht zur Tagesordnung gehörende Anträge kann, wenn gegen die Behandlung Widerspruch erhoben wird, nur dann beschlossen werden, wenn die Dringlichkeit mit ¾ der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder bejaht wird.
  4. Die ordentliche Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlußfähig, eine außerordentliche Mitgliederversammlung nur dann, wenn mindestens 15 stimmberechtigte Mitglieder anwesend sind. Eine zweite, neu einzuberufende außerordentliche Mitgliederversammlung zur Beschlußfassung über denselben Gegenstand ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlußfähig.
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Der Wortlaut beabsichtigter Satzungsänderungen ist den stimmberechtigten Mitgliedern in jedem Fall mit der Einberufung der Mitgliederversammlung bekanntzugeben. Satzungsänderungen bedürfen ¾ Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder sowie gemäß § 1 Abs. 2 Satz 6 der ETUF-Satzung der Zustimmung des Vorstands des ETUF.

  • 8

Bei Auflösung der Golfriege oder bei Ausscheiden aus dem ETUF wegen nachhaltigen Wegfalls der Gemeinnützigkeit fällt das vorhandene Vermögen an den ETUF e.V., sofern dieser zu diesem Zeitpunkt besteht und die Voraussetzungen der Gemeinnützigkeit erfüllt; ist dies nicht der fall, fällt das vorhandene Vermögen an die Stadt Essen zur Verwendung zu gemeinnützigen sportlichen Zwecken.

  • 9

Soweit diese Satzung keine besonderen Regelungen enthält, gilt ergänzend die Satzung des ETUF für die Golfriege entsprechend.

Essen, den 08.03.1995