Vierer-Clubmeisterschaft 2012

Leider fristet dieses qualitativ hochwertige Golfturnier bei uns ein Schattendasein. Lediglich 22 Paare hatten sich entschlossen, um den Titel zu kämpfen. Die Argum…

Leider fristet dieses qualitativ hochwertige Golfturnier bei uns ein Schattendasein. Lediglich 22 Paare hatten sich entschlossen, um den Titel zu kämpfen. Die Argumente der „Verweigerer“ sind immer gleich: „Wir können ja doch nicht Clubmeister werden. Dafür sind die anderen Paarungen viel zu stark.“ Unfug! Dann dürfte man zu keinem Turnier melden. Bei allen Turnieren sind starke Golfer am 1. Tea. Wir sind im ETUF. Doch wir spielen schließlich immer auch Netto-Preise aus. Und da sind die Chancen 50 : 50. Immerhin!

Doch nun zu den sportlichen Leistungen. Die erste Runde, der Vierball-Bestball, ging klar an die Damen-Formation Maybritt Streit und Inga Stollmann. Mit einer bravourösen Leistung donnerten sie 2 Schläge unter Platzstandard, nämlich 64 Schläge auf den Tisch des Hauses.

Wer sollte da ernsthaft mithalten? Raphael Rubin und Matthias Klein, als Geheim-Favoriten gehandelt, fanden sich mit 68 Schlägen 4 Schläge hinter den Damen. Ebenfalls sehr gut unterwegs waren Ole Hansen und Martin van de Loo. Mit 67 Schlägen waren auch sie ein heißer Anwärter auf den Titel. Es folgte der klassische Vierer, eine Disziplin, die die Spreu vom Weizen trennen sollte. Hier ist pro Paarung nur ein Ball im Spiel und dieser wird wechselseitig von Tea zu Tea abgeschlagen. Keine leichte Übung, dieweil eine Alternative -wie z.B. beim Bestball- nicht existiert. Hier liefen Patrick Brinkmann und Tim Wallbruch zur Höchstform auf. Mit 71 Schlägen erspielten sie den besten Score beim klassischen Vierer. Einen Schlag mehr benötigten R. Rubin und M. Klein. Wie waren unsere Damen unterwegs? Leider blieben sie mit 77 Schlägen leicht hinter ihren eigenen Erwartungen zurück. Würde es dennoch für den Titel reichen? Nein, leider war 1 Schlag zuviel gemacht worden. Irgendwo.

So stellte das Leader-Board wie folgt auf:

1. Raphael Rubin / Matthias Klein 68 / 72 140 Schläge

2. Maybritt Streit / Inga Stollmann 64 / 77 141 Schläge

3. Patrick Brinkmann / Tim Wallbruch 72 / 71 143 Schläge

Die Netto-Wertung -gleichzeitig Beweis für obige Ausführungen- zeigt nach 18 Löchern im Bestball folgende Sieger:

1. Catharine und Uwe Wittenberg 56 Netto-Schläge

2. Maybritt Streit und Inga Stollmann 56 Netto-Schläge

3. Bettina Streit und Christiane Plato 58 Netto-Schläge

HaWi