Ludgerus-Cup

Jedes Jahr das gleiche Spiel in der Essener Senioren-Golf-Szene.

Da rüsten sich 12 Herren der 3 Essener Golfclubs im reifen Alter zu einem Wettspiel über 18 Löcher nach Stableford. Und eine Mannschaft wird am Ende jubeln, eine andere kritisch 18 Löcher abwägen und eine Mannschaft resigniert den Heimweg antreten. Who is who?

Bereits vor 30 Jahren begannen die Altvorderen der Essener Golfclubs mit diesem Turnier. Sie benannten es Ludgerus-Cup und widmete es dem heiligen Liudger. Dieser war Missionar und Gründer des Klosters in Werden und erster Bischof von Münster.

Die Chronik dieser Turnierserie für Essener Golf-Senioren zeigt eindeutig und unzweifelhaft die Kämpfer des Golfclubs Essen-Heidhausen in Front. Meistens waren sie es, die den gesponserten Silberteller stolz nach Hause tragen durften. Oefte und ETUF übten sich da mehr in Zurückhaltung.

Auch in diesem Jahr, das Turnier wird wechselseitig mal in Heidhausen, mal in Oefte und mal im ETUF ausgetragen, gaben sie sich im ETUF selbstsicher und überzeugt. Her mit dem Teller!

Nach 18 schönen wie auch spannenden Löchern nahm der Spielführer des ETUF, Dr. Wilfried Roese,, im nett dekorierten Clubhaus nach einem leckeren Menü die Siegerehrung vor.

Er formulierte vorsichtig und vielsagend. Eine große Überraschung sei passiert. Wir würden es kaum glauben wollen. Wir hingen an seinen Lippen. Wer denn nun und wer nicht?

Zuerst nannte er den Zweitplatzierten. Die Senioren des ETUF jubelten. Und womit jubelten sie? Mit Recht. Damit hatten sie nicht gerechnet, wohl gehofft. Und dann nannte er den Dritt-Platzierten. Die Heidhausener Senioren brauchten einige Momente, um glauben zu können, was sie soeben erfuhren. Platz drei. Gleichzeitig jubelte die Oefter  Mannschaft. Schlau genug, erkannten sie, dass sie gewonnen hatten. Und zwar deutlich.

So ging der Silberteller an Achim Peiffer von GC Oefte.

Ein verdienter Sieg, der uns Hoffnung macht. Erfreut hat uns natürlich auch, dass sich unsere Gäste wie Gäste gefühlt haben. So soll es sein.

Im nächsten Jahr sind wir zu Gast auf Heidhausens Höhen.

HaWi