Freunde bei Freunden - ETUF in Heidhausen am 07.06.07

Heidhausen und ETUF mit einer guten Ehe zu vergleichen wäre nicht in Ordnung. In einer guten Ehe gehört ab und an ein wenig Krisenstimmung einfach dazu. Wer das le…

Heidhausen und ETUF mit einer guten Ehe zu vergleichen wäre nicht in Ordnung. In einer guten Ehe gehört ab und an ein wenig Krisenstimmung einfach dazu. Wer das leugnet, hat Zuhause nichts zu sagen. Tatsache. Seit Jahrzehnten nunmehr pflegen „die vom Berg“ mit denen „vom See“ eine Freundschaft, die erwähnenswert ist. Nicht nur, dass man sich freundlich grüßt und gegenseitig einlädt. Das wäre zu einfach, zu profan. Nein, auch die Clubführungen pflegen einen regen Austausch, nicht nur verbaler Natur. Da werden schon mal Maschinen ausgeliehen, gute Ratschläge eingeholt bzw. erteilt und Maßnahmen abgesprochen. Alles in allem eine vorbildliche Zusammenarbeit, die man in Anbetracht der generationenübergreifenden Dauer getrost auch Freundschaft nennen darf. Jawohl. Somit muss es als schöne Selbstverständlichkeit angesehen werden, wenn diese beiden Golfclubs alljährlich ein sportliches Treffen mit anschließendem Kommerz verabreden. Mal hier, mal dort. So geht es, der jährlich ausgelobte silberne Wanderteller belegt es zweifelsfrei, seit dem Jahre 1975. Einmal, man schrieb das Jahr 1979, trennte man sich all square - unentschieden. Wie weiland bei Ritter Kunibald löste man das Problem behutsam gewaltsam. Man zerschnitt den Teller in zwei Teile und jeder trug einen halben Teller nach Hause. Im nächsten Jahr erstand man einen neuen Teller, und dieser hat sich bis heute gehalten. Glaubt man den Inschriften, so haben meistens „die vom Berg“ das edle Stück nach Hause getragen. In diesem Jahr hatte Heidhausen eingeladen. Gabriele Ruppel, Heidhausens gute Fee, hatte gründlich vorbereitet und organisiert. Mit Spielführer HaWi Stremmel vom ETUF hatte sie die Flights -akribisch handsortiert und unter Berücksichtigung der vielen Sympathien- zusammengestellt. Insgesamt 84 Teilnehmer waren Garant nicht nur für ein qualitativ hochwertiges Spiel, sondern auch für die Beliebtheit dieser Begegnung. Gespielt wurde der Vierer mit Auswahltreibschlag nach Stableford. Besondere Vorkommnisse: Man hat sich ausgezeichnet verstanden und das Turnier genossen. Die Einzelwertung, als solche hier ausnahmsweise von sekundärer Bedeutung, zeigte folgende Bestleistungen: 1. Netto Heidhausen Monika Holler und Klaus Branscheid 47 Stablf.-Punkte 1. Netto ETUF Claus und Patrick Brinkmann 39 Stablf.-Punkte 2. Netto Heidhausen Eva-Maria und Norbert Diebels 44 Stablf.-Punkte 2. Netto ETUF Peter Graskamp und Werner Gröninger 38 Stablf.-Punkte 3. Netto Heidhausen Andreas und Uwe Schumann 43 Stablf.-Punkte 3. Netto ETUF Carolin und Hubertus Küpper 35 Stablf.-Punkte 1. Brutto Heidhausen Jutta und Norbert Hotze 30 Brutto-Punkte 1. Brutto ETUF Claus und Patrick Brinkmann 28 Brutto-Punkte 2. Brutto Heidhausen Monika Holler und Klaus Branscheid 30 Brutto-Punkte 2. Brutto ETUF Peter Ruppel und HaWi Stremmel 27 Brutto-Punkte 3. Brutto Heidhausen Marita und Michael Oellig 23 Brutto-Punkte 3. Brutto ETUF Anne Niemietz und Georg Bergerfurth 24 Brutto-Punkte Allein die Einzelwertung lässt schon erahnen, welche Mannschaft am Ende den Teller in den Trophäenschrank stellen durfte. Die netten Leute „vom Berg“ siegten mit 682 Stablf.-Punkten vor ETUF mit 585 Stablf.-Punkten. Eine recht deutliche Angelegenheit. Aber dennoch sind -aus Sicht des Chronisten- zwei ETUF-Senioren besonders hervorzuheben. Nämlich Peter Graskamp und Werner Gröninger. Mit ihren immerhin .........Jahren (ein Schuft, der hier konkrete Zahlen nennen würde) erspielten sie großartige 38 Stablf.-Punkte. Und das bei 4 gestrichenen Löchern! Ein wunderschöner Tag endete mit einem vorzüglichen Roastbeef in toller, weil lockerer Atmosphäre und dem Versprechen des ETUF, im nächsten Jahr den Teller auf eigenem Geläuf zurückzuholen. Wohlan denn! HaWi