Diehl-Pokal und Preis von Baldeney

Ein Turnier über 2 Tage und 36 Löcher. Außerdem noch ein Turnier, welches mit Fug und Recht als eines der größten im Jahr bezeichnet werden durfte. Jawohl: durf…

Ein Turnier über 2 Tage und 36 Löcher. Außerdem noch ein Turnier, welches mit Fug und Recht als eines der größten im Jahr bezeichnet werden durfte. Jawohl: durfte!

Denn wenn sich, wie in diesem Jahr, mal gerade knapp über 20 Teilnehmer melden -und das für beide Turniere zusammen- dann muss nachgedacht werden.

In dieses Turnier investiert der Vorstand der Golfriege eine Menge Arbeit und Geld. Spielführer Ole Hansen hat nichts unversucht gelassen, um Mitglieder zu einer Teilnahme zu bewegen.

Was früher mal ein volles Haus und viel großes Golf bescherte, fand diesmal unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Ein großes „Warum“ schwebt im Raum. Sollte der ETUF sich von großen Turnieren verabschieden, was aus Gründen der Wirtschaftlichkeit durchaus gerechtfertigt und vernünftig wäre? Es blieben dann allenfalls anonyme und kleine Turnierchen.

Gehen wir einen Schritt weiter. Wie soll dann das Clubleben aussehen? Man verliert sich aus den Augen. Neue Mitglieder bleiben etliche Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, neue Mitglieder, weil sie immer nur alleine auf die Runde gehen müssen. Ein Szenario, was uns Mitgliedern Angst machen muss. Schließlich sind, da beißt die Maus keinen Faden ab, Turniere die beste Gelegenheit, sich kennen zu lernen und das Vereinsleben zu intensivieren.

Wollen wir Anonymität oder einen Club, eine feine Interessengemeinschaft, eine sympathische Anlaufstation?

Entscheiden wir selbst!

Doch nun zum Turnier Diehl / Baldeney. Mal gerade 17 Mitglieder hatten für den Diehl-Pokal und 7 für den Preis von Baldeney gemeldet. Während der Diehl-Pokal (benannt nach dem Gründer der ETUF-Golfriege) für die Handicaps von 0 bis 20 ausgeschrieben war, konnten Handicaps von 20,1 bis 45 für den Preis von Baldeney melden.

Am Samstag war es in der Brutto-Wertung Inga Stollmann, die beim Diehl-Pokal mit 74 Schlägen das Leader-Board anführte. Ihr mit 75 Schlägen dicht auf den Fersen Raphael Rubin. In der Netto-Wertung war es Niklas Gothe, der mit 65 Netto-Schlägen eine Unterspielung von 1 Schlag ins Clubhaus brachte. Aber auch Inga Stollmann und Bernd Wensing konnten mit 66 Netto-Schlägen (Handicap-Bestätigung) sehr zufrieden sein.

Der Preis von Baldeney sah in der Brutto-Wertung Jürgen Linnemann und Carina Gothe mit je 8 Brutto-Punkten vorne. In der Netto-Wertung bedeutete dies für Carina Gothe die Führung mit 35 Stableford-Punkten. Was brachte die finale 2. Runde am Sonntag?

Nun, zunächst brachte der Sonntag Regen. Reichlich viel Regen. Doch Golf ist nicht nur ein Spiel für Lack-Schuhe. So gingen denn unsere wenigen, aber tapferen und „richtigen“ Golfer hinaus in die nasse Welt. Bravo!

Nach 18 Löchern, die sicherlich eine Menge an Erfahrung fürs Golferleben gebracht haben, konnte konstatiert werden: Es wurde bei diesen extrem schlechten Wetterbedingungen besser gespielt, als am trockenen und schönen Samstag. So viel zum Thema: Nie bei Regen!

Am Ende sah das Leader-Board die Sieger:

Diehl-Pokal:

Brutto: 1. Raphael Rubin 75 / 70 = 145 Schläge

2. Inga Stollmann 74 / 75 = 149 Schläge

3. Matthias Klein 81 / 74 = 155 Schläge

Netto: 1. Inga Stollmann 66 / 67 = 133 Netto-Schläge

2. Niklas Gothe 65 / 69 = 134 Netto-Schläge

3. B. Wensing 66 / 70 = 136 Netto-Schläge

Preis von Baldeney:

Brutto: 1. Jürgen Linnemann 8 / 12 = 20 Brutto-Punkte

2. Corina Gothe 8 / 6 = 14 Brutto-Punkte

3. Rolf Kirstein 5 / 8 = 13 Brutto-Punkte

Netto: 1. Jürgen Linnemann 33 / 38 = 71 Stablf.-Punkte

2. Rolf Kirstein 32 / 35 = 67 Stablf.-Punkte

3. Corina Gothe 35 / 32 = 67 Stablf.-Punkte

HaWi