Damen mit/gegen Senioren am 29.05.08

Wie bekannt gibt es in der langfristigen Wochenplanung der Golfriege zwei feste Termine, nämlich dienstags spielen die Damen und donnerstags die Senioren auf dem …

Wie bekannt gibt es in der langfristigen Wochenplanung der Golfriege zwei feste Termine, nämlich dienstags spielen die Damen und donnerstags die Senioren auf dem Platz. Diese Gruppen hatten 2005 die Idee, nicht nur getrennt, sondern auch mal zusammen zu spielen. So entstand das sog. Mit/gegen-Turnier. Es sollt aber keine Addition von Einzelleistungen mit der üblichen Brutto und Netto-Wertung sein, bei dem jeder so vor sich hin spielt, sondern ein Miteinander- und auch ein Gegeneinander-Spiel sein. So werden 12 Mini-Mannschaften jeweils als Flight gebildet, also 12 Flights mit jeweils 2 Damen und 2 Senioren mit der Spielart Chapman-Vierer, der ja auch die Kommunikation fördert. Das Mit steht also für die Geselligkeit, auch abends, das Gegen für den sportlichen Wettbewerb. Bei den Damen waren nach der Ausschreibung schnell 12 Zweier-Teams gebildet, bei den Senioren jedoch waren viele verreist, so dass schon mehrere Damen aushelfen wollten. Golffreund Friedhelm kehrte zwar am Vorabend des Turniers aus Österreich zurück, aber Golffreund Rolf befand sich zum Abschalten auf dem Jakobsweg in Spanien. Erfreulicherweise konnten dann 5 weitere Senioren für dieses Turnier aktiviert werden, so dass auch hier 24 Spieler am 29. Mai 2008 antreten konnten. Nun haben die Senioren auch starke 9-Lochspieler, die dann einen Flight nacheinander verstärken konnten. Dafür ist dann eine Dame, nämlich Christina Schulz, bei den Senioren eingesprungen. Das durchschnittliche Handicap lag bei beiden Teams zufällig genau gleich, nämlich 25. Für eine gerechte Auswertung im Flight waren die Scorekarten jeweils mit Plus-Zeichen verziert, um evtl. Unterschiede im Handycap auszugleichen. Durch den Kanonenstart sammelten sich die Spieler dann gleichzeitig auf der Terrasse wieder, um sich zu erfrischen und die Erfahrungen der letzten Stunden auszutauschen. Man spielt ja jeweils den weißen Ball, man redet über den Ball und denkt über die folgenden Risiken. Dies läuft im Flight so rund 100-mal mit Freundinnen und Freunden, die es auch bleiben sollten, bis zum realen Ergebnis an 18 Löchern und danach. Nach der Umsiedlung ins Clubhaus mit Prosecco-Begrüßung und schmackhaftem Menü folgte die Siegerehrung. Leider hatte die Damen-Sprecherin Dagmar Walter kurzfristig aus privaten Gründen absagen müssen, nachdem sie noch dankenswerterweise die Flight-Einteilung vorgenommen hatte. Ihre Vertreterin, Christiane Müller-Vogelsang, hat dann die Siegerehrung zusammen mit Gunter Hansen durchgeführt. Hierbei wurde nun die spannende Frage für jeden Flight geklärt, wie jeweils gespielt worden war. Haben die Damen oder Senioren gewonnen? Oder gabs ein Unentschieden? Ja, 2-mal, aber insgesamt haben wie im Vorjahr die Damen gewonnen, und zwar mit 6 : 4 ! Das mit/gegen-Turnier war insgesamt wieder ein herrliches Gemeinschafts-Erlebnis: Für manche vielleicht auch eine Entspannung vom Alltag a`la Bestseller Kerkeling auf dem Jakobsweg, und dies hier bei Rhododendron-Blüte und -wie es hieß- bei subtropischer Luftströmung. JK