Clubkampf gegen Heidhausen am 07.06.2012

Seit vielen Jahren freuen sich beide Golfclubs auf dieses Club-Vergleichsturnier. Schon im Vorfeld wird spekuliert und taktiert. Man will das Beste. Man will gewinne…

Seit vielen Jahren freuen sich beide Golfclubs auf dieses Club-Vergleichsturnier. Schon im Vorfeld wird spekuliert und taktiert. Man will das Beste. Man will gewinnen. Und bei aller Freundschaft wird ein Sieg nie aus den Augen verloren. Nichts wird abgeschenkt, es wird alles gegeben. Dennoch: Herz ist Trumpf. Selbst im härtesten Wettkampf freut man sich auf das gemütliche Beisammensein später im Clubhaus. Hier wie dort, denn dieser Wettkampf findet wechselseitig mal im ETUF und dann wieder in Heidhausen statt. In diesem Jahr waren wir die Gastgeber.

Die Bilanz gegen unsere Golf-Freunde aus Heidhausen ist nicht unbedingt positiv. Die letzten 3 Jahre waren bestimmt von deutlichen Siegen der Freunde aus Heidhausen. So war man auch in diesem Jahr nicht besonders euphorisch. Man wollte sein Bestes geben; keine Frage. Aber würde das reichen? Während Heidhausen mit einem durchschnittlichen Handicap von -15,1 antrat, war es bei uns das durchschnittliche Handicap von -18,4. Eine deutliche Ansage. Dafür bekamen wir allerdings bei diesem Lochwettspiel nach Stableford mit ¾ Vorgabe etliche Schläge vor. Der Wahrheit die Ehre: Es waren exakt 35 Schläge. Würde das reichen?

Es wurde zumindest interessant und spannend. Nach Spielende sezierte Spielführer Ole Hansen die einzelnen Ergebnisse. Zunächst 3 Matches für den ETUF. Dann 2 für Heidhausen.

Nun wiederum 2 für den ETUF. Die nächste Begegnung endete mit einem Remis. Danach punktete zweimal wieder Heidhausen. Spielstand jetzt 5,5 zu 5,5 bei noch ausstehenden 2 Begegnungen. Dramatik pur. Sie, Niederlage oder Remis?

Der Knoten war geplatzt. Der ETUF gewann beide Partien und sicherte sich mit 7,5 zu 5,5 einen eindeutigen und klaren Sieg. Nach mehreren Jahren der Depression nun die Erfüllung.

ETUF besiegte die Freunde aus Heidhausen, und Ole Hansen hielt den Silberteller stolz in die Höhe. Der wird es dieses Jahr gut bei uns haben!

Die Gäste nahmen es sportlich und mit Gelassenheit. Es war passiert. Wie bei einem langen Drive in Richtung Nirwana. Es ist unerreichbar unterwegs, er ist weg. Da hilft kein Lamentieren. Wenn und aber, hätte und könnte. Das ist Golf in Reinkultur.

Es wurde ein schöner Abend. Küchen-Magier Marco Zingone hatte höchstselbst Hand angelegt und alle waren begeistert. Man hat sich prächtig unterhalten und Jochen (Yogi) Schumacher brachte es auf den Punkt: Nächstes Jahr sieht man sich in Heidhausen. Versprochen.

HaWi