AK 30 Damen – 1. Spiel­tag - Na­ja­aaa...

Ers­ter Spiel­tag der AK 30 Damen im Golf & Coun­try Club El­fra­ther Mühle in Kre­feld – ein Satz mit X, naja, geht bes­ser.

Der Platz war ei­gent­lich in gutem Zu­stand, also an Fair­ways und Grüns hat es de­fi­ni­tiv nicht ge­le­gen. Wir da­ge­gen eher so im Modus „erst­mal rein­kom­men“ statt „vol­ler An­griff“.

Das Po­si­ti­ve zu­erst: Wir haben un­se­re ers­ten 2 Punk­te ein­ge­sam­melt und ste­hen damit nicht am Ta­bel­len­en­de. In der Ta­bel­le sor­tie­ren wir uns im hin­te­ren Be­reich ein, aber eben mit An­schluss – alle noch nicht so rich­tig drin, alle noch aus­bau­fä­hig, und genau da sind wir mit­ten­drin.

Beim Blick auf die Er­geb­nis­se wird klar: Der erste Spiel­tag war kein Feu­er­werk, eher ein vor­sich­ti­ges An­zün­den der Zünd­schnur. Die Teams lie­gen noch dicht bei­ein­an­der, wir mit 2 Punk­ten im Ge­päck, an­de­re mit etwas mehr, man­che mit etwas we­ni­ger – die Sai­son ist lang genug, um das Bild noch deut­lich zu dre­hen.

Im­mer­hin kön­nen wir sagen: Wir sind ge­star­tet, wir sind nicht Letz­ter, und wir wis­sen ziem­lich genau, wo wir an­set­zen müs­sen.

Ich, Lisa, hatte die­ses Mal sogar einen Caddy an mei­ner Seite – Isol­de, neu im Ver­ein, hoch­mo­ti­viert, super hilfs­be­reit, aber noch zu jung für die AK 30. Also ei­gent­lich ein Luxus, das Bag nicht selbst schlep­pen zu müs­sen. Theo­re­tisch idea­le Be­din­gun­gen, prak­tisch hat mein Spiel sich davon aber lei­der über­haupt nicht be­ein­dru­cken las­sen.

Ir­gend­wie woll­te ich den gan­zen Tag nicht so rich­tig in mein Spiel fin­den – Schlä­ge, die sich im Kopf gut an­ge­fühlt haben soll­ten, blie­ben in der Rea­li­tät eher im Be­reich „naja“ bis „oh je“.

Auch das Spiel mit Caddy will eben ge­lernt sein: Ent­schei­dun­gen ge­mein­sam tref­fen, Rou­ti­nen um­stel­len, Kom­mu­ni­ka­ti­on auf dem Platz – alles neu, alles un­ge­wohnt und an so einem zähen Tag dann auch eher zu­sätz­li­che Bau­stel­le als Wun­der­mit­tel.

Ins­ge­samt zog sich die Runde wie Kau­gum­mi. Wir haben ge­fühlt ewig ge­spielt, die En­er­gie wurde nicht ge­ra­de mehr und mit jedem Loch wuchs eher der Frust als das Selbst­ver­trau­en. Wenn der Platz gut ist, das Wet­ter passt und trotz­dem nichts so wirk­lich zu­sam­men­läuft, dann ist das diese ganz be­son­de­re Golf-Mi­schung aus „Ich liebe die­sen Sport“ und „Warum tu ich mir das noch­mal an?“. Aber genau sol­che Tage ge­hö­ren eben dazu – blöd, aber lehr­reich.

Un­term Strich bleibt: aus­bau­fä­hig trifft es ziem­lich gut. Die Ta­bel­le zeigt, dass nach oben noch alles mög­lich ist, wir mit 2 Punk­ten nicht völ­lig ab­ge­schla­gen sind und de­fi­ni­tiv Luft nach oben haben – als Team und ganz per­sön­lich.

Es heißt jetzt: dran­blei­ben, wei­ter trai­nie­ren, Er­fah­run­gen mit­neh­men, das Zu­sam­men­spiel mit Caddy ein­groo­ven und beim nächs­ten Spiel­tag wie­der auf­teen.

Schau­en wir mal, was wird, was wird – aber ein­fach nur lange spie­len reicht dann nicht mehr, ein biss­chen bes­ser darf es schon sein.

LP


Quel­le: gvnrw.liga.golf – ak­tu­el­le Ta­bel­le und Ein­zel­er­geb­nis­se

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